Wechsel an der GSK-Spitze - Miels folgt auf Walmsley

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Autor: Scho

Beim britischen Arzneimittelhersteller GSK kommt es zu einem Wechsel an der Konzernspitze. Der bisherige Vertriebschef Luke Miels wird zum 1. Jänner 2026 neuer Vorstandsvorsitzender, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Er folgt auf Emma Walmsley, die den Konzern nach neun Jahren verlässt. Das Jahr 2026 sei für GSK von entscheidender Bedeutung, um den Kurs für das kommende Jahrzehnt festzulegen, sagte Walmsley.

Sie halte dies für den richtigen Zeitpunkt für einen Führungswechsel. Miels kam 2017 zu GSK und war maßgeblich am Aufbau des Geschäfts mit Spezialmedikamenten beteiligt, insbesondere in den Bereichen Onkologie und Atemwegserkrankungen. Zuvor war er für die Konkurrenten AstraZeneca, Roche und Sanofi tätig. Der Aufsichtsratsvorsitzende Jonathan Symonds lobte den designierten Konzernchef. Er sei bestens geeignet, die für GSK gesetzten Ziele zu erreichen und zu übertreffen.

Walmsley hat in ihrer Amtszeit den Konzern umgebaut und die Abspaltung der Konsumgütersparte Haleon verantwortet. Unter ihrer Führung wurde zudem die Forschung und Entwicklung gestärkt. GSK strebt bis 2031 einen Umsatz von mehr als 40 Milliarden Pfund an. „Als CEO hofft man, das Unternehmen, das man liebt, in einem besseren Zustand zu hinterlassen, als man es vorgefunden hat“, sagte Walmsley. „Ich bin stolz darauf, dass mir das gelungen ist.“

(APA/Reuters/red.)

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