Das US-Gesundheitsministerium will mit weitreichenden Maßnahmen Geschlechtsanpassungen bei Kindern und Jugendlichen deutlich erschweren. Krankenhäuser dürfen etwa keine solchen Eingriffe mehr an Minderjährigen durchführen, wenn sie an den staatlichen Krankenversicherungsprogrammen Medicaid und Medicare teilnehmen und darüber generell Leistungen abrechnen wollen. Das geht aus einer entsprechenden Mitteilung des Ministeriums hervor.
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Während Medicaid für Personen mit geringerem Einkommen geschaffen wurde, widmet sich Medicare Senioren und Menschen mit Behinderungen. Die Abrechnung von Leistungen über die Programme macht einen wesentlichen Teil der Einnahmen vieler Kliniken aus. Zudem darf künftig der Bundesanteil von Medicaid nicht mehr genutzt werden, um Hormone zur Geschlechtsangleichung und geschlechtsverändernde Operationen zu finanzieren.
Bereits kurz nach dem Start seiner zweiten Amtszeit war US-Präsident Donald Trump per Dekret gegen Geschlechtsanpassungen bei Minderjährigen vorgegangen. Es solle dafür gesorgt werden, dass entsprechende Operationen künftig nicht weiter finanziert, gefördert und anderweitig unterstützt werden.
West-Nil-Virus in Österreich und Europa auf dem Vormarsch
Ein Forscherteam der University of Edinburgh hat die Entwicklungs- und Verbreitungsgeschichte des West-Nil-Virus in Europa nachgezeichnet. Fazit: Das Virus breitet sich zunehmend in Europa aus. Vor allem in Ballungsräumen und landwirtschaftlich intensiv genutzten Regionen.