Häufigste Todesursachen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs

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Autor: Scho

Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren mit 33,4 Prozent weiterhin die häufigste Todesursache in Österreich im Vorjahr, gefolgt von Krebs mit 24,9 Prozent. Laut Statistik Austria würden Männer und Frauen aufgrund der steigenden Lebenserwartung häufiger an Krankheiten sterben, die im Alter vermehrt auftreten. Insgesamt starben im vergangenen Jahr 87.902 Österreicherinnen und Österreicher, mehr als die Hälfte der Verstorbenen (rund 59 Prozent) wurde über 80 Jahre alt.

An Krankheiten der Atmungsorgane starben sieben Prozent, an Verletzungen und Vergiftungen sechs Prozent und Krankheiten der Verdauungsorgane machten rund vier Prozent der Todesursachen aus. Die Sterblichkeitsrate sei zwischen 2015 und 2025 deutlich zurückgegangen, „vor allem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs starben, in Bezug auf die Bevölkerungsstruktur, weniger Menschen als noch vor zehn Jahren“, berichtete Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin der Statistik Austria. Dennoch hätte die absolute Zahl der Krebssterbefälle zugenommen, da heute mehr Menschen ein hohes Alter erreichen würden. In der Altersgruppe der über 80-Jährigen verstarb rund jede bzw. jeder sechste an Krebs (etwas über 17 Prozent), 41,2 Prozent an Krankheiten des Kreislaufsystems.

Rund 39 Prozent aller Todesfälle entfielen auf die Gruppe der 40- bis 79-Jährigen. Hier waren Krebserkrankungen die häufigste Todesursache. Jugendliche und junge Erwachsene (zehn bis 40 Jahre) verstarben am häufigsten aufgrund von Suizid, Krebs und Unfällen. Bei Kindern im Alter von einem bis unter zehn Jahren (59 Todesfällen) waren neben Krebs angeborene Fehlbildungen am häufigsten, bei Säuglingen (235 Todesfälle im Jahr 2025, 0,3 Prozent) Geburtskomplikationen und angeborene Fehlbildungen.

Neben der eigentlichen Todesursache wurden im vergangenen Jahr im Durchschnitt vier Begleiterkrankungen pro verstorbener Person verzeichnet, bei Männern etwas mehr als bei Frauen (4,0 bzw. 3,7). Bei Menschen, die an Aids verstarben, wurden im Durchschnitt sechs weitere Krankheiten verzeichnet, bei Diabetes waren es 5,6 und bei Covid 5,3. Auch an Stürzen verstorbene Personen hatten durchschnittlich mehr als fünf begleitende Erkrankungen. Bluthochdruck wurde bei mehr als einem Viertel aller Gestorbenen genannt und war die häufigste Begleiterkrankung.

(APA/red.)

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