AstraZeneca erwägt Mega-Fusion mit Bristol Myers Squibb
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Autor: Scho
Der britische Pharmakonzern AstraZeneca prüft einem Zeitungsbericht zufolge einen Zusammenschluss mit dem US-Konkurrenten Bristol Myers Squibb. Es wäre eine der größten Fusionen in der Wirtschaftsgeschichte. Beide Unternehmen zusammen sind an der Börse derzeit mit rund knapp 400 Milliarden Dollar (rund 345 Milliarden Euro) bewertet.
Die Konzerne hätten in den vergangenen Monaten entsprechende Gespräche geführt, berichtete die „Financial Times“ am Sonntag unter Berufung auf Insider. Ein Abschluss könnte in naher Zukunft erfolgen, sich aber auch verzögern oder ganz scheitern.
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Durch die Transaktion würde einer der weltweit größten Pharmakonzerne entstehen. AstraZeneca und Bristol Myers Squibb reagierten zunächst nicht auf Bitten um Stellungnahme.
AstraZeneca kommt aktuell auf einen Börsenwert von rund 196 Milliarden Pfund (rund 264 Milliarden Dollar), Bristol Myers Squibb auf rund 133 Milliarden Dollar. AstraZeneca-Chef Pascal Soriot würde demnach mit einer Fusion die Ausrichtung auf den US-Markt weiter vorantreiben. Der Konzern, das nach Marktkapitalisierung zweitwertvollste börsennotierte Unternehmen Großbritanniens, hatte erst im Juni seine Notierung in New York aufgewertet. Dies galt als Rückschlag für den Finanzplatz London.
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