Die Salzburger Landeskliniken – und damit das Land Salzburg – übernehmen in St. Veit im Pongau die österreichweit einzigartige Kinder-Reha Leuwaldhof sowie die Onkologische Reha. Beabsichtigt wird, die beiden Einrichtungen in die bestehende langjährige Partnerschaft mit der Humanocare einzubringen. Diesbezüglich haben die Salzburger Landeskliniken (SALK) einen entsprechenden Kaufvertrag mit dem bisherigen Mehrheitsgesellschafter VAMED Management und Service GmbH (VMS) unterzeichnet. Der Übergang steht noch unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigungen. Über Details der Übernahme wurde Stillschweigen vereinbart.
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) betont, dass das Land Salzburg mit den Salzburger Landeskliniken als größtem Gesundheitsversorger im Bundesland seiner besonderen Verantwortung gerecht werde: „Die wichtigen Angebote der Kinder-Reha Leuwaldhof und der Onkologischen Reha bleiben auch unter neuer Führung im vollen Umfang erhalten“, so die Landeshauptfrau. Die Zusammenarbeit zwischen den Reha-Einrichtungen in St. Veit und weiteren Standorten solle weiter verstärkt werden.
Gesundheitslandesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) sagte: Mit vier Einrichtungen im Bereich der Akut- und Rehabilitationsmedizin sei St. Veit im Pongau heute einer der zentralen Gesundheitsstandorte Salzburgs. Künftig würden diese vier Einrichtungen unter dem Dach der Salzburger Landeskliniken noch enger zusammenwachsen. Sie danke der VAMED für die „Pionierarbeit“.

Die Onkologische Rehabilitation für Erwachsene am Campus der Landesklinik St. Veit wurde im Jahr 2014 eröffnet und bietet 120 Plätze. Der Leuwaldhof für Kinder-Rehabilitation nahm 2018 seinen Betrieb auf und verfügt über 82 Betten, darunter auch Familienappartements. Die Patientinnen und Patienten sind zwischen 0 und 18 Jahre alt – medizinische Schwerpunkte sind Onkologie sowie Stoffwechselstörungen.
Die SALK planen in weiterer Folge, die beiden Rehakliniken in das bestehende Gemeinschaftsunternehmen einzubringen, an dem sie und Humanocare jeweils zur Hälfte beteiligt sind. Für den operativen Betrieb der Einrichtungen wird Humanocare zuständig sein. Gemeinsam mit den SALK führt Humanocare schon bisher die neurologische Rehaklinik NeuroCare und das Gunther Ladurner Pflegezentrum am Universitätsklinikum Campus Christian-Doppler-Klinik sowie das ambulante REHA Zentrum Salzburg am Campus Landeskrankenhaus.
Die SALK-Geschäftsführer Silvia Lechner und Thomas Gamsjäger betonen: „Wir wissen, wie viel Herzblut, Engagement und Kompetenz die rund 140 Mitarbeitenden in den vergangenen Jahren in die beiden Reha-Einrichtungen eingebracht haben. Für die Patientinnen und Patienten bleibt die bestmögliche medizinische und menschliche Betreuung gesichert – und für die Mitarbeitenden ein verlässlicher Rahmen, in dem ihre Arbeit geschätzt und gebraucht wird“.
(red.)

