Ein schwaches Geschäft in China und negative Währungseffekte haben Carl Zeiss Meditec in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 einen Gewinneinbruch eingebrockt. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITA) fiel auf 124,5 Mio. Euro von 177 Millionen im Vorjahreszeitraum, teilte der Medizintechnikkonzern am Donnerstag mit. Der Umsatz schrumpfte um 2,9 Prozent auf rund 1,55 Mrd. Euro.
Als Gründe nannte das Unternehmen neben ungünstigen Wechselkursen vor allem den Wegfall eines Auftrags für Augenlinsen in China. Hinzu kam eine generelle Investitionszurückhaltung bei Geräten im asiatisch-pazifischen Raum.

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An seinen bereits gesenkten Jahreszielen hielt Zeiss Meditec fest und peilt weiter einen Umsatz von 2,15 bis 2,20 Mrd. Euro sowie eine bereinigte EBITA-Marge von 8 bis 10 Prozent an. Um die Profitabilität wieder zu steigern, treibt der Vorstand ein Sparprogramm voran und prüft nach eigenen Angaben derzeit weitere Optionen zur Anpassung des Portfolios. Carl Zeiss Meditec hatte im Frühjahr ein hartes Sparpaket angekündigt, dem in den kommenden drei Jahren weltweit bis zu 1.000 Stellen zum Opfer fallen könnten.
Mit dem Umbau, der bis zu 150 Millionen Euro kosten dürfte, will der Augenheilkunde-Spezialist sein Ergebnis bis zum Geschäftsjahr 2028/29 um mehr als 200 Mio. Euro verbessern. Unter anderem sollen Lieferketten optimiert, schlecht verkaufte Produkte aufgegeben und Tätigkeiten in kostengünstigere Länder verlagert werden. So bereitet das Unternehmen derzeit etwa einen neuen Fertigungsstandort in Indien vor.
(APA/Reuters/red.)
