Das Universitätsklinikum AKH Wien und die gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien betriebenen Universitätskliniken erreichen im Ranking „World’s Best Hospitals 2026“ Platz 20. Sie verbessern sich damit im globalen Vergleich um 7 Plätze. Im Vergleich zum Vorjahr (Platz 27) rückt das Universitätsklinikum AKH Wien/MedUni Wien damit um sieben Plätze nach vorne. Klinikum und Universität zählen damit zur internationalen Spitzengruppe der im Ranking gelisteten Krankenhäuser. Das Ergebnis unterstreiche die enge Verzahnung von Versorgung, Forschung und Lehre am Universitätsstandort Wien, so die Uni in einer Aussendung.
Bei der MedUni Wien gab man sich sichtlich erfreut: Markus Müller, Rektor der MedUni Wien, nannte diese Wertung „eine großartige Anerkennung für die täglichen Leistungen“, aber vor allem auch „unserer Ärztinnen und Ärzte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten“ sowie „eine Bestätigung unserer Strategie des letzten Jahrzehnts.“ Herwig Wetzlinger, Direktor der Teilunternehmung des AKH Wien sprach davon, dass die „außerordentlichen Leistungen des AKH Wien“ durch die Platzierung im Newsweek-Ranking nun „international sichtbar“ würden.

An den Universitätskliniken der MedUni Wien und des AKH Wien sind Versorgung, Forschung und Lehre eng miteinander verknüpft. Die 29 Universitätskliniken mit insgesamt nahezu 400 Ambulanzen werden gemeinsam von AKH Wien und Medizinischer Universität Wien geführt. Jährlich werden rund 65.000 Patientinnen und Patienten stationär versorgt, während die Ambulanzen und Spezialambulanzen etwa 1,2 Millionen Mal frequentiert werden.
Gemeinsam mit den Ärzten und Ärztinnen der Medizinischen Universität Wien sind in den Häusern rund 3.000 Pflegekräfte, über 1.000 Fachkräfte aus medizinischen, therapeutischen und diagnostischen Gesundheitsberufen sowie viele weitere Mitarbeitende aus verschiedenen Berufsgruppen des AKH Wien beschäftigt. Zugleich ist das AKH Wien Teil des Wiener Gesundheitsverbundes.
Das Ranking „World’s Best Hospitals“ wird im Auftrag von Newsweek in Zusammenarbeit mit Statista erstellt. Es basiert auf verschiedenen Datenquellen, darunter nationale medizinische Qualitätsindikatoren, eine internationale Online-Befragung medizinischen Fachpersonals sowie Ergebnisse von Befragungen. Zusätzlich können Kliniken Angaben zum Implementierungsstatus von PROMs (Patient Reported Outcome Measures) einreichen. PROMs sind standardisierte, validierte Fragebögen, die von Patientinnen und Patienten ausgefüllt werden, um ihre eigene Wahrnehmung von Wohlbefinden und Lebensqualität zu messen.
(red.)
