Elastographie: Neue erweiterte Diagnosemöglichkeit in der Leberambulanz des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf

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Autor: Scho

„Wir investieren in den niederösterreichischen Landeskliniken laufend in Spitzenmedizin. In der II. Med. Abteilung des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf ist nun ein Ultraschallgerät der neuesten Generation im Einsatz. Durch die Elastographie hat sich die Möglichkeit einer differenzierten Abklärung in der Leberambulanz im Landesklinikum deutlich erweitert“, betont LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Mit dem neuen Ultraschallgerät und der Elastographie besteht nun die Möglichkeit, den Grad der Fibrosierung (Bindegewebsvermehrung) als auch den Grad der Leberverfettung zu bestimmen. Wichtig ist die Messung dieser Werte vor allem für die Einschätzung, wie weit Lebererkrankungen (z.B. Leberzirrhose, Fett­leber) schon fortgeschritten sind. Danach richtet sich das Maß der erforderlichen Therapiemaßnahmen aus. Die Messung von Fibrosierung und Fettgehalt der Leber erfolgt bei der Elastographie schmerzlos.

Unbelastende Untersuchung statt Biopsie

Nach Durchführung eines normalen Ultraschalls wird ein homo­gen strukturiertes Leberareal bestimmt und über diesem Areal werden zehn Ein­zelmessungen von Fibrosegrad bzw. Fett­gehalt durchgeführt. Die Untersuchung kann inner­halb von etwa zehn bis 15 Minuten durch­geführt werden und ist für die Patientin bzw. den Patienten nicht belastend. Bislang konnten diese Informationen zu einer exakten Be­stimmung von Fibrosierung und Verfettung der Leber nur über eine Leberbiopsie gewonnen werden. „Durch konsequente Investitionen in neueste Medizintechnik stellen wir für unsere Patientinnen und Patienten eine Versorgung auf höchstem Niveau sicher. Ich freue mich sehr, dass uns nun ein Ultraschall der neusten Generation zur Verfügung steht. Hervorzuheben ist, dass die Elastographie ambulant durchgeführt wird. Dies stellt vor allem für unsere Patientinnen und Patienten einen positiven Effekt dar“, freut sich der ärztliche Direktor des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf Dr. Christian Cebulla.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Mikosch, Leiter der II. Med. Ambulanz sieht wichtige positive Effekte durch die Einführung der Elastographie für die Abteilung: „Die Möglichkeiten der Betreuung unserer Leberpatientinnen und Leberpatienten hat sich mit der Einführung der Elastographie deutlich verbessert. Wir können nun unseren Patientinnen und Patienten eine rasch durchführbare, ambulante und auch komplikationslose Diagnosemöglichkeit zu vielen Lebererkrankungen anbieten.“

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