FH unterstützt am zweiten Bildungsweg

Lesedauer beträgt 3 Minuten
Autor: Scho

Der Schulstart naht im Burgenland. Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge machen sich vielleicht jetzt schon Gedanken darüber, wie es nach der Matura für sie weitergeht. Was ist aber mit denjenigen, die sich für einen anderen Weg entschieden haben? „Die Entscheidung in der Jugend, nicht die Matura zu machen, muss keineswegs eine Sackgasse sein“, sagt Martin Jandl. Er leitet an der FH Burgenland den lang bewährten Vorbereitungslehrgang, für den auch in diesem Jahr noch Plätze frei sind.

Der Vorbereitungslehrgang richtet sich an Personen mit für den entsprechenden Studiengang einschlägiger beruflicher Qualifikation. „In der Regel also ein einschlägiger Lehrabschluss oder Abschluss einer einschlägigen berufsbildenden mittleren Schule“, erklärt Jandl. Zusatzprüfungen können im Anschluss an den Kurs für alle Bachelorstudiengänge der Fachhochschule Burgenland absolviert werden. Die Vorbereitung darauf findet an zwei bis drei Wochenenden (Freitagnachmittag und Samstag) pro Monat berufsbegleitend statt. Kursbeginn ist Mitte September, eine Anmeldung noch möglich.

Berufsbegleitend

Sandra Schaden hatte bereits eine Lehre zur pharmazeutisch kaufmännischen Assistentin abgeschlossen, als sie sich entschied, Gesundheits- und Krankenpflegerin zu werden. Durch eine Beratung beim Arbeitsmarktservice wurde sie auf den Vorbereitungslehrgang der FH Burgenland aufmerksam und erwarb damit die Studienberechtigung.

„Vor dem Bachelorstudium noch den Vorbereitungslehrgang zu machen, war eine tolle Chance für mich. In nur einem Jahr habe ich es so geschafft, berufsbegleitend die Studienberechtigung zu bekommen“, erzählt Sandra. Da die Kurse am Studienstandort Pinkafeld Freitag Nachmittag und Samstag stattfinden, war es ihr möglich, nebenbei voll zu arbeiten.

Josef Kretz absolvierte eine Fachschule für IT und arbeitete danach einige Jahre im IT Support. Um sich im Bereich IT Infrastruktur höher zu qualifizieren, entschied er sich für den Bachelorstudiengang IT Infrastruktur-Management der FH Burgenland. Davor nutzte er die Möglichkeit des einjährigen Vorbereitungslehrgangs, um die Studienberechtigung zu erlangen.

„Der Vorbereitungslehrgang hat für mich sehr gut funktioniert. Er war berufsbegleitend organisiert und wir wurden wirklich genau darauf vorbereitet, was uns dann im Studium erwartet hat“, beschreibt er. Mittlerweile hat er auch noch ein Masterstudium an der FH Burgenland angehängt.

Studienberechtigungsprüfung

Auch auf die Studienberechtigungsprüfung kann man sich an der FH Burgenland vorbereiten. Diese wird nicht für ein bestimmtes Studium abgelegt, sondern für eine Studienrichtungsgruppe. Das erworbene Studienberechtigungszeugnis gilt für jede Universität und Fachhochschule, an der ein Studium der jeweiligen Studienrichtungsgruppe eingerichtet ist. Voraussetzungen für das Absolvieren einer Studienberechtigungsprüfung sind das vollendete 20. Lebensjahr und eine eindeutig über die Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht hinausgehende erfolgreiche berufliche oder außerberufliche Vorbildung für das angestrebte Studium.

Mehr Informationen zu den Studiengängen hier

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Vertreter der IMC FH Krems zu Besuch an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Mistelbach

Vertreter der IMC FH Krems zu Besuch an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Mistelbach

Ab September 2022 soll das Bachelor-Studium „Gesundheits- und Krankenpflege“ der IMC FH Krems auch in Mistelbach angeboten werden.

Hollabrunn: Prüfung mit Simulationspatienten in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege

Hollabrunn: Prüfung mit Simulationspatienten in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege

In der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Hollabrunn wird - zusätzlich zum klassischen Unterricht - ein simulationsbasiertes Ausbildungs- und Prüfungsformat im Rahmen der Pflegeassistenz-Ausbildung angeboten. Dadurch wird die praktische Ausbildung hinsichtlich Patientinnen- und Patientenkontakt optimal vorbereitet und ergänzt.

Berufsluft in Kliniken und Pflegezentren schnuppern: 350 Ferialpraktikanten in der NÖ LGA

Berufsluft in Kliniken und Pflegezentren schnuppern: 350 Ferialpraktikanten in der NÖ LGA

Ein Ferialpraktikum bietet jungen Menschen die Möglichkeit erste Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln, sich beruflich zu orientieren und Einblicke in unterschiedlichste Bereiche zu erhalten. Auch heuer konnten von Juni bis August über 350 Jugendliche im Rahmen eines Ferialpraktikums diese Erfahrungen in den NÖ Kliniken und Pflegezentren in Niederösterreich machen.