Gesundheitsausschuss stimmte für Novelle bei Organtransplantationen
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Autor: Scho
Der Gesundheitsausschuss im Parlament hat mit Stimmen aller Parteien eine Novelle zum Organtransplantationsgesetz (OTPG) beschlossen. Das berichtete die Parlamentskorrespondenz am Abend. Die Neuerung werde rechtliche Klarstellungen sowie eine Verschärfung der Regelungen über Werbe- und Gewinnverbote bringen, hieß es. Unlautere Geschäftspraktiken rund um Organtransplantationen sollen so unterbunden werden.
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Die Novelle regelt, „dass Werbungen für den Organverkauf im engeren Sinn sowie für Dienstleistungen im Zusammenhang mit der auf Gewinn ausgerichteten Vermittlung von Organen nicht zulässig sind“. Dagegen verstoßende Geschäfte seien als nichtig zu betrachten. Bisher durfte Werbung für Organbedarf lediglich nicht auf finanzielle Vorteile hinweisen. Auch die Vermittlung soll künftig eingeschlossen sein.
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Während andere Gesundheitsberufe - etwa Hebammen oder Pfleger - von den geplanten Anpassungen und Reformen profitierten, würden die MTD-Berufe "schlicht ignoriert", lautet die Kritik.
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Das Forscherteam um Tobias Schiffler und Igor Grabovac von der Abteilung für Sozial- und Präventivmedizin des Zentrums für Public Health der MedUni Wien stellte die Betroffenen in den Fokus. Ihre Studie ist im Fachjournal eClinicalMedicine erschienen.