Der Pharma- und Technologiekonzern Merck verbündet sich bei der Entwicklung von Therapien gegen seltene erbliche Herzkrankheiten mit der Biotechfirma Saturnus Bio. Für eine Vorauszahlung von 50 Millionen Dollar sichere sich Merck eine Minderheitsbeteiligung an der von dem Finanzinvestor Versant Ventures gegründeten Gesellschaft, teilte das Darmstädter Unternehmen mit.
Foto: Merck KGaA, Darmstadt, Germany
Hinzu kämen weitere erfolgsabhängige Zahlungen in der Forschungsphase. Zudem erhalte Merck das exklusive Recht, Saturnus Bio später gegen eine vorab festgelegte Summe sowie weitere Prämien komplett zu übernehmen.
Saturnus Bio konzentriert sich auf die sogenannte Genmodulation zur Behandlung seltener genetisch bedingter Kardiomyopathien. Für diese Erkrankungen des Herzmuskels gibt es bisher keine zugelassenen Therapien, die direkt an den genetischen Auslösern ansetzen. Das Unternehmen sei gut aufgestellt, um die Entwicklung seiner Medikamente in diesem Bereich zu beschleunigen, sagte Saturnus-Chef Rick Dewey. Die Kooperation mit Merck unterstreiche die Strategie, gemeinsam mit der Pharmabranche gezielt nach neuen Arzneien für bisher schwer behandelbare Krankheiten zu suchen.
Novartis erhalte 1,75 Mrd. Dollar (1,60 Mrd. Euro) für den Wirkstoff zur Behandlung von trockenen Augen, wie das "Wall Street Journal" am Freitag gestützt auf Insider berichtete.
Bauprojekt im St. Josef Krankenhaus Wien erfolgreich abgeschlossen
Foto: Alek Kawka
Im Juni 2015 erfolgte der Spatenstich für das bisher größte Bauprojekt im St. Josef Krankenhaus Wien, sieben Jahre später sind die Bauarbeiten abgeschlossen. Im Zuge der umfassenden Neu- und Umbauarbeiten haben sich sowohl das Gebäude als auch das Leistungsspektrum des Ordensspitals im 13. Wiener Gemeindebezirk stark verändert.