Merck steigt bei Biotechfirma Saturnus ein

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Der Pharma- und Technologiekonzern Merck verbündet sich bei der Entwicklung von Therapien gegen seltene erbliche Herzkrankheiten mit der Biotechfirma Saturnus Bio. Für eine Vorauszahlung von 50 Millionen Dollar sichere sich Merck eine Minderheitsbeteiligung an der von dem Finanzinvestor Versant Ventures gegründeten Gesellschaft, teilte das Darmstädter Unternehmen mit.

Hinzu kämen weitere erfolgsabhängige Zahlungen in der Forschungsphase. Zudem erhalte Merck das exklusive Recht, Saturnus Bio später gegen eine vorab festgelegte Summe sowie weitere Prämien komplett zu übernehmen.

Saturnus Bio konzentriert sich auf die sogenannte Genmodulation zur Behandlung seltener genetisch bedingter Kardiomyopathien. Für diese Erkrankungen des Herzmuskels gibt es bisher keine zugelassenen Therapien, die direkt an den genetischen Auslösern ansetzen. Das Unternehmen sei gut aufgestellt, um die Entwicklung seiner Medikamente in diesem Bereich zu beschleunigen, sagte Saturnus-Chef Rick Dewey. Die Kooperation mit Merck unterstreiche die Strategie, gemeinsam mit der Pharmabranche gezielt nach neuen Arzneien für bisher schwer behandelbare Krankheiten zu suchen.

(APA/Reuters/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

GSK zahlt 1 Mrd. Dollar für Rechte an Hepatitis-B-Therapie

GSK zahlt 1 Mrd. Dollar für Rechte an Hepatitis-B-Therapie

Im Rahmen der Vereinbarung wird GSK sowohl an Janssen als auch an Arrowhead Vorauszahlungen und potenzielle Meilensteinzahlungen von insgesamt rund einer Milliarde Dollar leisten. GSK arbeitet auch an einer eigenen Hepatitis-B-Behandlung, die sich derzeit in der Spätphase der Entwicklung befindet.

Der Storch kehrt nach Bludenz zurück: Geburtenstation in Bludenz wieder geöffnet

Der Storch kehrt nach Bludenz zurück: Geburtenstation in Bludenz wieder geöffnet

Nach vorübergehender, vierwöchiger Schließung der Geburtshilfe zur Personalentlastung kann nun erfreulicherweise wieder im Landeskrankenhaus Bludenz entbunden werden. Der Regelbetrieb auf der Gynäkologie blieb während der temporären Schließung bestehen, lediglich Entbindungen wurden zwischenzeitlich auf den geburtshilflichen Stationen der anderen Landeskrankenhäuser begleitet.