Kreativität in der Krise

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Roland Schaffler

Für Joseph Schumpeter war „Wachstum ein Prozess schöpferischer Zerstörung“. Das kann Mut machen auf einer Reise sehr ungewisser Destination und Umstände.

Laut einer Blitzumfrage des DKI (Deutsches Krankenhausinstitut) vom August 2022 beurteilen 39 % der deutschen Krankenhäuser ihre Liquidität als kritisch. Doch auch hier könnte man mit Schumpeter den Hiob leicht aus der Botschaft entfernen: „Eher legt sich ein Hund einen Wurstvorrat an als eine demokratische Regierung eine Budgetreserve.“

„Entscheidende Motive für wirtschaftliches Wachstum sind gerade in Stagnations-Phasen herausragende Basis-Erfindungen; sie sind die Impulse für Anschluss-Innovationen in breitem Umfang“, ist die Herausforderung Schumpeters für Zeitgenossen und kurz gesagt, sind „Ideen immer Kinder der Not“.

Wenn ich mir das Engagement, die Energie und Erkenntnisse, die Autorinnen und Autoren mit uns allein in dieser QUALITAS-Ausgabe teilen, besehe, hat sich Schumpeter völlig zurecht auf die Kreativität der Menschen verlassen.

Krise ist nicht Katastrophe. Krise ist Wendepunkt; den erkennt man immer erst nachher, wenn die Krise vorbei und die Katastrophe abgesagt ist. Bis dahin erfreue ich mich mit Leserinnen und Lesern an ihrer Kreativität …

Ihr Roland Schaffler
Chefredakteur

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