Die elektronische Gesundheitsakte nimmt Fahrt auf. Die ELGA-Vorstände Edith Bulant-Wodak und Stefan Sabutsch erzählen, wo die Reise hingehen soll –, wenn man sie lässt.
Seit 1. Juli 2025 müssen niedergelassene Labore und Radiologen Befunde und Bilder verpflichtend in die Elektronische Gesundheitsakte einspielen. War dies für Sie ein besonderer Moment, nachdem beim Ausbau des heimischen Gesundheitsdatensystems so viele Jahre gebremst und gezögert worden war?
Stefan Sabutsch: Es haben keine Korken geknallt, wenn Sie das meinen. Unsere Infrastruktur ist seit zehn Jahren etabliert. Technisch bestehen seit Langem keine Probleme mehr, weitere Anbindungen belasten das System nicht.
Alles eitel Wonne?
Stefan Sabutsch: Das ist es selten. Die Labore haben noch Fragen an uns, die wir derzeit mit den Systempartnern klären.
Worum geht es?
Edith Bulant-Wodak: Es bestehen noch Unklarheiten, wie mit den situativen Opt-out-Patienten umzugehen ist. Im Gegensatz zu Patienten, die ein generelles Opt-out erklärt haben und sich damit dem ELGA-System zur Gänze entziehen, legen situative Opt-out-Patienten ihren Widerspruch erst beim Arzt ein, z. B. bei der Blutabnahme. Das gilt dann jeweils für die Behandlung. Das situative Opt-out ist nur eine mündliche Aussage des Patienten gegenüber den Medizinern. Für die Labore besteht die Schwierigkeit, dass die Information mit der Blutprobe gesichert von der Ordination in das Labor mitwandern muss. Hier gibt es noch Bedenken, wie dies unter Garantie organisiert werden kann.
Stefan Sabutsch: Die Radiologen haben andere Probleme. Für sie besteht bis heute die Verpflichtung, dem Patienten Röntgenbefunde und Bilder auf einem physischen Datenträger wie DVD oder USB-Stick mitzugeben. Für die Fachärzte stellt sich nun die Frage, ob sie dieser Verpflichtung weiterhin nachkommen müssen, obwohl es die Daten ohnehin in ELGA digital gibt und diese ab Herbst vom Patienten jederzeit heruntergeladen werden können. Das ist aber keine technische Frage. Das muss gesamtvertraglich gelöst werden.

Dr. Edith Bulant-Wodak, MBA hat die Aufgaben der kaufmännischen Geschäftsführerin innne. Sie gilt als Expertin der Organisations- und Personalentwicklung und Budgetplanung. Vor ihrer ELGA-Bestellung war sie stellvertretende Geschäftsführerin des NÖ Gesundheits- und Sozialfonds.
Dr. Stefan Sabutsch ist seit 2010 in der ELGA aktiv. Der promovierte Zoologe
gilt als profunder Kenner der heimischen Digital Health-Szene.
Die ELGA GmbH ist einer der Profiteure der Pandemie. Entscheidungsträger im Gesundheitssystem, die sich jahrelang quergelegt haben, mussten ihren Widerstand aufgeben. Was hat sich für ELGA geändert?
Edith Bulant-Wodak: Wir spüren, dass ELGA stärker in den öffentlichen Fokus gerückt ist. Und es ist uns gelungen, einige Projekte, die schon länger vorbereitet waren, in die Umsetzung zu bringen.
Stefan Sabutsch: Je intensiver die Patientennutzung von ELGA, umso schwieriger wird der Umgang mit den Opt-out-Patienten. Natürlich ist es das Recht jedes Einzelnen, sich aus dem System zu nehmen. Aber es bedeutet auch, dass die behandelnden Ärzte nicht auf alle Informationen zugreifen können, die eigentlich hilfreich wären. Es ist einfach unmöglich, analog den gleichen Informationstransfer zum behandelnden Arzt und Patienten zu bieten, wie wir ihn auf digitalem Weg zur Verfügung stellen können.
Die Opt-out-Regelung als Digitalisierungs-Bremse?
Stefan Sabutsch: Das ist jetzt eine journalistische Formulierung. Ich sage es so: Sie ist gesetzlich festgelegt und wir respektieren das selbstverständlich. Aber sie ist aus medizinischer Sicht nicht immer hilfreich.
Edith Bulant-Wodak: Und genau deswegen müssen wir klar machen, dass wir die Patientenrechte respektieren, aber auch besser kommunizieren, was die Konsequenzen sind. Es geht nicht darum, jemanden zu bevormunden. Aber man muss unmissverständlich auf den Tisch legen: Wer seine Daten sperrt, nimmt in Kauf, dass Ärzte im entscheidenden Moment weniger Informationen haben.
Fehlende Gesetzesnormen waren jahrelang Hemmschuh der ELGA-Entwicklung. Was muss der Gesetzgeber tun, um die elektronische Gesundheitsakte zur Datenbasis unseres Gesundheitssystems zu machen?
Stefan Sabutsch: Das Gesundheitswesen ist eines der am strengsten regulierten Felder überhaupt, und das ist auch gut so. Aber manchmal bremsen uns Gesetze, die noch aus einer analogen Zeit stammen. Wenn wir Patienten aktiv einbinden wollen, brauchen wir rechtliche Klarheit: Welche Daten dürfen sie einstellen? Wer ist für die Qualität verantwortlich? Welche Haftung haben Ärzte, wenn sie auf Patientendaten vertrauen, die vielleicht nicht korrekt sind? Das sind Fragen, die man politisch klären muss.
Edith Bulant-Wodak: Es geht auch um Ethik. Soll ein Versicherer wissen, wie viele Schritte ich täglich mache? Diese Fragen müssen wir gesellschaftlich diskutieren. Nur weil etwas technisch möglich ist, heißt das nicht, dass es automatisch auch sinnvoll ist.
Stefan Sabutsch: Und wir merken, dass viele Menschen sehr ambivalent sind. Auf der einen Seite wollen sie maximale Privatsphäre. Auf der anderen Seite wollen sie, dass Ärzte alle Informationen haben, um sie bestmöglich zu behandeln. Diese Spannung aufzulösen, ist eine große Aufgabe.
Die Ärztekammer galt jahrelang als Gegner das ELGA-Ausbaus. Gab es bei der seit 1. Juli für viele GDA obligaten Einspeisung der bildgebenden Untersuchungen Widerstand seitens der Radiologen?
Edith Bulant-Wodak: Widerstand nicht, aber teilweise Skepsis. Radiologen sind gewohnt, ihre Bilder auf eigenen Portalen bereitzustellen. Plötzlich kommt ELGA und sagt: Ihr müsst das jetzt auch ins nationale System stellen. Da kommen Fragen: „Warum?“ Oder: „Unsere Patienten sind zufrieden.“ Es geht um die Gesamtintegration. Es geht darum, dass nicht nur der Radiologe und der Patient die Bilder sehen, sondern auch der Hausarzt oder der Facharzt, der die weitere Behandlung übernimmt.
Stefan Sabutsch: Es gibt Radiologen, die das sofort verstanden haben und proaktiv unterstützen. Und andere, die vorsichtiger sind. Aber insgesamt ist die Richtung klar. Die Einbindung in ELGA bringt langfristig Vorteile für alle – Patienten, Ärzte und das Gesundheitssystem.
Und wie reagieren die Patienten selbst?
Edith Bulant-Wodak: Die meisten Patienten sind froh, wenn ihre Daten sicher und zentral verfügbar sind. Natürlich gibt es auch Skeptiker, die Angst vor Missbrauch haben. Aber die Erfahrung zeigt: Sobald jemand erlebt, wie praktisch es ist, im Krankenhaus nicht alle Befunde wiederholen zu müssen, weil sie schon in ELGA vorhanden sind, kippt die Stimmung ins Positive.
Stefan Sabutsch: Es gibt diese typischen Geschichten: Jemand aus Wien hat einen Unfall in Tirol, wird im Krankenhaus aufgenommen, und der Arzt in Innsbruck kann auf die Befunde aus Wien zugreifen. Das ist der Moment, wo Patienten sagen: „Ah, jetzt verstehe ich, wozu das gut ist.“
ELGA ist für viele Menschen immer noch ein abstraktes Konstrukt. Wie gehen Sie mit dem Spannungsfeld aus Misstrauen und Patientennutzen um?
Edith Bulant-Wodak: Das ist ein zentraler Punkt. Vertrauen ist das Fundament für ELGA. Ohne Vertrauen funktioniert es nicht. Wir merken, dass es viele Vorurteile gibt, die auf Missverständnissen beruhen. Manche glauben beispielsweise, dass ihr Arbeitgeber Zugriff auf die Gesundheitsdaten bekommt. Das stimmt natürlich nicht. Der ELGA-Zugriff ist klar und streng geregelt. Aber es zeigt, dass wir viel besser erklären müssen, was ELGA ist – und was nicht.
Stefan Sabutsch: Gesundheit ist ein sehr sensibles Thema. Jeder hat seine eigene Geschichte. Wer schon einmal schlechte Erfahrungen mit einem Datenleck gemacht hat, ist vorsichtiger. Und wer erlebt hat, dass ein Arzt dank ELGA sofort die richtigen Informationen hatte, ist positiv eingestellt. Wir bewegen uns da in einem Bereich, der sehr stark von Emotionen geprägt ist.
Wie wollen Sie das Werben um die Patienten gewinnen?
Edith Bulant-Wodak: Ein Beispiel ist Transparenz. Jeder Patient kann im ELGA-Portal nachschauen: Wer hat wann auf meine Daten zugegriffen? Ein anderes Beispiel sind Aufklärungskampagnen. Wir haben Info-Materialien, Broschüren, Webseiten – aber am wirksamsten sind eigentlich Ärzte und Ärztinnen selbst. Wenn der Hausarzt sagt: „Das ist praktisch, das ist sicher“, dann glauben die Leute das eher, als wenn es auf einer Webseite steht.
Stefan Sabutsch: Wir haben bewusst sehr hohe Sicherheitsstandards eingeführt. ELGA ist so gebaut, dass selbst die Betreiber keinen Zugriff auf die Inhalte haben. In der Statistik sieht man, wie viele Dokumente eingestellt oder abgerufen werden –, aber nicht, was drinsteht. Das ist vielen gar nicht bewusst.
ELGA als Briefträger, der das Kuvert bringt, aber den Inhalt nicht kennt?
Stefan Sabutsch: Ganz genau. Und dieser Vergleich hilft vielen. Wir bieten die Infrastruktur. Wir sind keine Ärzte. Die medizinische Verantwortung bleibt dort, wo sie hingehört: beim behandelnden Arzt.
Die Pandemie hat die Digitalisierung enorm beschleunigt. Stichwort elektronischer Impfpass, elektronische Impfzertifikate. Was hat diese Zeit für Sie bedeutet?
Edith Bulant-Wodak: Es war eine enorme Herausforderung. Innerhalb kürzester Zeit wurden in der ELGA GmbH Strukturen aufgebaut, die vorher nicht existierten. Die Umsetzung von e-Impfpass und digitalen Impfzertifikaten, das alles geschah innerhalb weniger Wochen. Das war wirklich ein Ausnahmezustand.
Stefan Sabutsch: Wir haben in dieser Phase gelernt, wie schnell das System eigentlich sein kann, wenn es sein muss. Normalerweise dauert es Monate oder Jahre, bis gesetzliche Grundlagen geschaffen sind, Ausschreibungen gemacht werden, bis die Technik steht. Der Zeitdruck war enorm, wir haben Tag und Nacht gearbeitet, viele Wochenenden durch, aber es hat funktioniert.
Es wurde aber nicht zu allem applaudiert …
Edith Bulant-Wodak: Natürlich. Manche sagten: „Warum habt ihr das nicht schon vorher vorbereitet?“ Andere: „Warum dauert das so lange?“ In solchen Situationen kann man es nie allen recht machen. Aber unterm Strich war das Feedback positiv, auch international. Österreich hat beim elektronischen Impfpass wirklich Vorreiterarbeit geleistet.
Hat sich das ELGA-Image verbessert?
Stefan Sabutsch: Ich denke, ja. Viele haben plötzlich verstanden: Ohne ELGA hätten wir diese oder jene Krise nicht geschafft. Es brauchte die vorhandene Infrastruktur, die Schnittstellen, die Sicherheitsarchitektur, um eine Herausforderung wie die Pandemie zu überstehen. Die aktuellen Fortschritte im eHealth-Bereich sind das Ergebnis von jahrelanger Arbeit.

Gesprengte Ketten. Pandemie und KI haben beim Gesundheitsdaten-Austausch die Bedenkenträger kalt gestellt. Die ELGA-Geschäftsführung setzt auf den frischen Rückenwind.
Ist der Anschub, den ELGA im Zuge der Pandemie erhalten hat, wieder verpufft?
Stefan Sabutsch: Teils, teils. Aber die Erfahrung aus der Pandemie hat den Entscheidungsträgern gezeigt, dass wir in Zusammenarbeit mit den Gesetzgebern im Notfall Tempo machen können. Politik und Bevölkerung wissen jetzt: Wenn es wichtig ist, geht es schnell. Das ist Fluch und Segen zugleich.
Wie das?
Stefan Sabutsch: Ja. Fluch, weil die Erwartungshaltung gestiegen ist. Segen, weil wir jetzt Argumente haben: „Wir haben es schon einmal geschafft, wir können es wieder schaffen.“
Edith Bulant-Wodak: Und ich würde hinzufügen: Es ist auch eine Chance. Wir können zeigen, dass Digitalisierung im Gesundheitswesen nicht abstrakt und fern ist, sondern ganz konkret im Alltag wirkt.
Wie spürbar ist ELGA tatsächlich für den Durchschnittsbürger?
Edith Bulant-Wodak: Viele nehmen es gar nicht bewusst wahr. ELGA ist ja nicht wie eine App, die man ständig aufruft. Es läuft im Hintergrund. Wenn ein Arzt eine Laboruntersuchung veranlasst und der nächste Arzt den Befund gleich digital abrufen kann, dann sieht der Patient nur: „Aha, der zweite Arzt weiß sofort, was der erste untersucht hat.“ Dass das über ELGA läuft, merken die wenigsten.
Stefan Sabutsch: Genau das ist der Sinn. ELGA soll nicht auffallen, sondern einfach funktionieren. Man soll es nur dann bemerken, wenn es fehlt. Das ist vergleichbar mit Strom oder Wasser: Wenn es läuft, ist es selbstverständlich, wenn es ausfällt, wird es plötzlich zum Thema.
Lassen Sie uns über Ärzte reden. Ich höre von manchen, dass sie ELGA als zusätzliche Belastung empfinden: „Noch ein System, das ich bedienen muss, noch ein Klick, noch mehr Bürokratie.“ Was antworten Sie solchen Stimmen?
Stefan Sabutsch: Es ist richtig: Jedes zusätzliche System kann am Anfang wie eine Belastung wirken. Aber wir arbeiten laufend daran, die Integration zu verbessern. Das Ziel ist, dass ein Arzt nicht drei verschiedene Programme öffnen muss, sondern dass ELGA direkt im Ordinationssystem integriert ist. Und da sind wir schon weit gekommen.
Edith Bulant-Wodak: Viele Ärzte sind im Alltag extrem unter Druck. Jede Minute zählt. Wenn ein Klick mehr nötig ist, kann das tatsächlich als große Belastung empfunden werden. Wir müssen Lösungen anbieten, die so wenig Zusatzaufwand wie möglich verursachen.
Wenn man mit Patienten spricht, hört man: „Warum kann ich nicht alles auf meinem Handy sehen?“ Ich gebe die Frage an Sie weiter?
Edith Bulant-Wodak: Wir arbeiten daran. Das ELGA-Portal ist zwar funktional, aber nicht besonders modern. Es ist nicht so nutzerfreundlich, wie man es heute von Apps gewohnt ist. Das wissen wir. Und deshalb gibt es Projekte, das zu verbessern – hin zu einer echten Patienten-App, die übersichtlich und einfach zu
bedienen ist.
Stefan Sabutsch: Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass wir bei ELGA sehr strenge Sicherheitsvorgaben haben. Da stehen wir manchmal im Spannungsfeld zwischen Komfort und Sicherheit. Aber wir wissen: Wenn die Patienten den Zugriff als mühsam empfinden, verlieren wir Akzeptanz.
Wie sicher ist ELGA wirklich?
Stefan Sabutsch: So sicher wie möglich. Wir haben eine sehr aufwendige Sicherheitsarchitektur, mit Verschlüsselung, Zugriffskontrollen, Protokollierung etc. Wir arbeiten permanent daran, unsere Systeme zu überprüfen, externe Audits zu machen, Schwachstellen zu schließen. Eines ist aber fix: Absolute Sicherheit gibt es in der IT nicht.
Edith Bulant-Wodak: Bis heute gab es keinen erfolgreichen Angriff auf ELGA. Das zeigt, dass unser Konzept trägt.
Lassen Sie uns noch über Zukunftsprojekte reden. Was kommt als Nächstes?
Edith Bulant-Wodak: Ich sehe eine viel stärkere Einbindung von Patienten. Nicht nur passiv, dass sie ihre Befunde abrufen können, sondern aktiv, dass sie zukünftig selbst Daten einstellen können: Blutdruckwerte, Blutzuckerwerte, Fitnessdaten. Natürlich nur, wenn sie das wollen. Aber ich glaube, das ist der nächste Schritt: eine echte Partnerschaft zwischen Patienten und System.
Stefan Sabutsch: Wir werden auch mehr künstliche Intelligenz im System sehen. ELGA wird nicht selbst Diagnosen stellen, das ist nicht die Aufgabe. Aber KI kann helfen, zusammenzufassen, zu erklären, Muster zu erkennen, Zusammenhänge zu finden, Warnungen auszugeben. Zum Beispiel: Wenn ein Patient Medikamente verschrieben bekommt, die sich nicht vertragen, soll das System automatisch eine Warnung geben.
Wenn Sie einen Wunsch frei hätten – was sollte die Politik sofort tun, um ELGA zu stärken?
Edith Bulant-Wodak: Ich würde mir wünschen, dass man den Patienten stärker in den Mittelpunkt stellt. Weniger technische Diskussionen, mehr Kommunikation. Wenn die Menschen verstehen, was sie von ELGA haben, dann steigt auch die Akzeptanz.
Stefan Sabutsch: Ich wünsche mir Planungssicherheit über Legislaturperioden hinaus. Digitalisierung im Gesundheitswesen braucht langen Atem.
Zum Abschluss eine persönliche Frage: Was war für Sie beide der emotionalste Moment in Ihrer Arbeit mit ELGA?
Edith Bulant-Wodak: Ein sehr emotionaler Moment war für mich, als mir eine Bekannte erzählt hat, wie sehr ihr das Vorhandensein von ELGA-Daten in einer schwierigen gesundheitlichen Situation geholfen hat. In solchen Augenblicken spürt man, dass hinter all den technischen und organisatorischen Fragen immer die Menschen stehen.
Stefan Sabutsch: Für mich war es ein Moment im Krankenhaus. Ein Arzt hat mir erzählt, dass er bei einem Notfall sofort auf die ELGA-Daten zugreifen konnte und dadurch die richtige Entscheidung getroffen hat. Genau dafür machen wir das.

