Kurzmeldungen aus dem Bereich der Reha.

Vitrea expandiert in Deutschland
VITREA, die einstige VAMED Care, übernimmt die Klinik Rabenstein im hessischen Kur- und Heilbad Bad Salzhausen. Verkäufer ist der bisherige Eigentümer und Geschäftsführer Thomas Bruschinsky, der den Standort weiterhin beratend begleiten wird. Die in Wien ansässige VITREA betreibt in Deutschland 27 Reha-Kliniken, zwei Akutkliniken, acht ambulante Reha-Zentren, zwei Medizinische Versorgungszentren (MVZ), neun Pflegeeinrichtungen sowie ein Prevention Center. Der Neuzugang Rabenstein bringt weitere 180 Betten und rund 190 Mitarbeiter ein. Medizinische Schwerpunkte liegen in der Orthopädie und der Inneren Medizin. Ergänzt wird das Angebot durch spezialisierte Reha-Programme wie Adipositas-Behandlungen, medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) sowie verhaltensmedizinische orthopädische Rehabilitation (VMO).

Pflegedirektorin und Kaufmännischer Direktor
im Klinikum Bad Gleichenberg neu bestellt
Im Klinikum Bad Gleichenberg übernahmen im Herbst des Vorjahres Christine Rupp die Pflegedirektion und Markus Süss die Kaufmännische Direktion der Reha-Klinik Bad Gleichenberg. Sie folgen auf Maria Fradler, die diese Aufgabe seit 2016 in Doppelfunktion wahrgenommen hatte. Christine Rupp ist diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin mit einem Master in Gesundheits- und Sozialmanagement. Seit über 15 Jahren ist sie in verschiedenen Leitungsfunktionen im Pflegebereich tätig. Markus Süss ist seit 2010 im Klinikum Bad Gleichenberg tätig, darunter viele Jahre als stellvertretender Kaufmännischer Direktor der Reha-Klinik. Das Klinikum Bad Gleichenberg ist Teil der Klinikum Austria Gesundheitsgruppe mit über 700 Mitarbeitern an fünf Standorten.

Fachtagung zur pflegerischen Wundversorgung in Harbach
Am Harbacher Pflegekongress stand die pflegerische Wundversorgung im Mittelpunkt der Vorträge. Veranstaltet wurde die Fachtagung Mitte November im Himmer Kongress- und Veranstaltungszentrum. Rund 210 Pflegefachpersonen, Therapeutinnen und Ärzte nutzten die Veranstaltung zum fachlichen Austausch und zur praxisnahen Weiterbildung. Wundmanagement ist heute ein spezialisiertes Aufgabenfeld der Pflege, das pflegerische Beurteilungskompetenz, interdisziplinäre Zusammenarbeit und patientenorientierte Versorgung verlangt. Thematisiert wurden unter anderem chronisch venöse Insuffizienz, Ulcus cruris und diabetische Fußläsionen sowie die Bedeutung evidenzbasierter Wundbehandlung, Kompressionstherapie und strukturierter Patientenschulung. Weitere Schwerpunkte lagen auf Ernährung und Darmgesundheit als Faktoren der Wundheilung sowie auf dem Verordnungs- und Materialmanagement.

Psychischer Druck auf Jugendliche wächst
Immer mehr Jugendliche in Österreich sind psychisch belastet. Laut YEP-Jugendbericht Mental Health weist ein Viertel ein niedriges Wohlbefinden auf, jede zehnte Person zeigt deutliche Anzeichen psychischer Probleme. Rund die Hälfte von mehr als 5.500 befragten Jugendlichen in Österreich und Deutschland bewertet den eigenen psychischen Gesundheitszustand negativ. Als Ursachen nennt pro mente Austria unter anderem Leistungsdruck, soziale Isolation, Armut und Gewalterfahrungen wie Cyber-Mobbing. Die Organisation bietet niederschwellige psychosoziale Unterstützung, sieht diese jedoch als unzureichend an. pro mente Austria fordert daher einen raschen Ausbau der Versorgung, bessere Vernetzung und frühzeitige Hilfsangebote. Als Dachverband vertritt pro mente Austria 26 Mitgliederorganisationen, die in ganz Österreich mit ihren 5.500 Mitarbeitern Menschen mit psychischen oder psychosozialen Problemen versorgen.
