Institut: Alzheimer-Medikament Lecanemab hat keinen Zusatznutzen
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Ein umfassender Report sieht keinen Beweis für einen Zusatznutzen des Medikaments. Allerdings wird die Berechnungsgrundlage der Analyse kritisiert. Die EU-Kommission hatte Lecanemab im April für die Therapie der Alzheimerkrankheit im Frühstadium zugelassen.
Neueste Daten scheinen zu belegen, dass durch die Behandlung bei Patienten das Fortschreiten der Erkrankung auch noch nach bis zu vier Jahren verlangsamt wird.
Einsamkeit und Depression offenbar auch demenzfördernd
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Einsamkeit ist laut Studien ähnlich schädlich für das Gehirn wie das Rauchen von 15 Zigaretten pro Tag - und damit indirekt Demenz- und auch Schlaganfallfördernd.
Die Wissenschaftler untersuchte mehrere Jahre lang eine italienische Familie, die aufgrund besonderer Merkmale des genetischen Stammbaums ausgewählt wurde
Dabei gibt es allerdings eine Einschränkung: Die Empfehlung lautet, das Mittel nur für Alzheimer-Patienten zuzulassen, die nur eine oder keine Kopie von ApoE4.
Weibliches Geschlecht oder Untätigkeit begünstigen Alzheimer
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Fortschreitende Zeit, hohes Alter, das Vorhandensein von Herzrhythmusstörungen, wenige Aktivitäten des täglichen Lebens sowie auch weibliches Geschlecht scheinen laut der Untersuchung am Landeskrankenhaus Hall in Tirol Risikofaktoren zu sein.
Die Beseitigung der Amyloid-Ablagerungen sollte zumindest eine Verzögerung des Fortschreitens der Erkrankung bringen. Der große Durchbruch steht aber weiterhin aus.
Sport hilft Gedächtnis bei Alzheimer-Risikogen nicht
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In einer neuen Studie zeigten Personen ohne genetische Disposition nach einer Sporteinheit eine stärkere Aktivierung der für das Gedächtnis wichtigen Hirnregion. Bei Menschen mit der Genmutation war dies nicht der Fall.