Technische Hilfen für "hoch belastende" Krankentransporte noch rar

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Autor: Scho

Der Belastung von Sanitäterinnen und Sanitätern im Bereich des Rettungs- und Krankentransportdienstes könnte durch „kraftunterstützte Beladesysteme“ entgegengewirkt werden. Der Einsatz solcher technischer Hilfen scheint in Österreich jedoch noch nicht sehr weit verbreitet, wie aus einer aktuellen Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Grünen durch Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) hervorgeht.

Konkrete Daten über diese Form der Belastung scheinen in der Beantwortung jedoch nicht auf, es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass „in einem Im AUVAfit-Projekt in einer Rettungs- und Krankentransportorganisation (2024)“ festgestellt wurde, dass die Belastungen im Rettungsdienst vielfältig und teilweise sehr hoch sind. „Als hoch belastend wurden für Frauen und Männer der Patiententransfer vom Boden weg, das Anpassen der Höhe der Trage und das Tragen zum Fahrzeug (jeweils mit Patient) identifiziert“, hieß es.

In der betreffenden Anfrage wurde darauf hingewiesen, „dass kraftunterstützte Systeme als Stand der Technik gelten, aber vielerorts noch nicht vorhanden“ seien. Hier verwies das Gesundheitsministerium darauf, man wolle mit Information der Rettungsorganisationen einen ersten Schritt zur Sensibilisierung der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erreichen. Diese seien verpflichtet, die für die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer „bestehenden Gefahren zu ermitteln und zu beurteilen und auf dieser Grundlage Maßnahmen zur Gefahrenverhütung festzulegen.“ Jedoch: „Das Rettungswesen fällt in die alleinige Zuständigkeit der Länder“, daher könne das BMASGK nicht beantworten, ob spezifische Richtlinien oder Förderprogramme in diesem Bereich geplant seien. Länderübergreifend steht jedoch fest, dass das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) für ehrenamtlich Tätige im Sanitätswesen nicht gilt.

(APA/red.)

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