Telemedizin - Auch die Länder wollen mitreden

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Autor: Scho

Die Gesundheitsreferenten der Bundesländer kritisieren die Ausbaupläne der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) im Bereich der Telemedizin, berichtete die „Tiroler Tageszeitung“. Sie fühlen sich zu wenig eingebunden und fordern die Kasse auf, ihre neuerliche Ausschreibung zurückzunehmen. Die erste Ausschreibung hatten die Landesärztekammern von Wien und der Steiermark vor dem Bundesverwaltungsgericht (BVwG) zu Fall gebracht.

Es geht um die Ausschreibung für die Betriebsführung eines telemedizinischen Ambulatoriums inklusive einer Telemedizinplattform ab 2027. Hauptkritikpunkt: Die seit 2019 zur Verfügung stehende telefonische Gesundheitsberatung in den Ländern unter der Rufnummer 1450 wird zu wenig berücksichtigt. Auch an mangelnder Einbindung und Informationsdefiziten stößt man sich. „Wenn ein bundesweites Modell aufgebaut wird, dann nur im Einklang mit den Bundesländern“, wurde Tirols Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) zitiert.

(APA/red.)

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