Telemedizin – Auch die Länder wollen mitreden

Die Länder fühlen sich zu wenig eingebunden und fordern die Kasse auf, ihre neuerliche Ausschreibung zurückzunehmen.
Die Länder fühlen sich zu wenig eingebunden und fordern die Kasse auf, ihre neuerliche Ausschreibung zurückzunehmen.
Viele potenzielle Studienteilnehmer würden eine Teilnahme an Studien via Videokontakten bevorzugen. Das hat eine Studie mit Diabetikern in den Niederlanden, Deutschland und Österreich gezeigt.
Streit um Kooperation mit deutscher Klinik bei Zahnregulierungen: Österreichische Zahnärztekammer klagte Zahnärztin auf Unterlassung.
Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) hatte die ÖGK am Samstag mitgeteilt, die Umsetzung der telemedizinischen Versorgung neu auszuschreiben.
Bundesverwaltungsgericht erklärte Ausschreibung aus formalen Gründen für nichtig.
Ausschreibung der ÖGK für telemedizinisches Erstversorgungsangebot angefochten. Angebot müsse in bestehende Strukturen eingebettet bleiben. ÖGK kann "Blockade" nicht nachvollziehen.
In Niederösterreich startete im November 2020 eine Probeanwendung, seit 1. September des Vorjahres gibt es den Telenotarzt im 24-Stunden-Betrieb.
Bei derzeit rund 30 Patienten können Ärzte über eine Videokonferenz, welche via Handy-App möglich ist, die Medikamenten-Einstellung vornehmen.
Eine begleitende Studie zeigte, dass die Wahrscheinlichkeit, an der Krankheit im ersten Jahr zu sterben, um 60 Prozent sinkt. Zudem müssen die Betroffenen um 30 Prozent seltener im Spital aufgenommen werden
Rund zehn Prozent der Über-40-Jährigen leiden an einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Betreutes Gehtraining - auch über einen Telegesundheitsdienst - ist alleiniger Beratung zur Verbesserung der Gehstrecke deutlich überlegen.
Über die Hotline 1450 sollen Termine flächendeckend gebucht werden können, auch Videokonsultationen will man breit verfügbar machen. Finanziert wird all das mit jährlich 51 Mio. Euro aus der jüngsten Gesundheitsreform.
Der Einsatz von Telemedizin und Künstlicher Intelligenz (KI) nimmt auch im österreichischen Gesundheitswesen Fahrt auf. Ein Bericht der Gesundheit Österreich (GÖG) aus dem Jahr 2022 analysiert die Landschaft der in Österreich im Einsatz oder in Entwicklung befindlichen digitalen Lösungen im intramuralen Bereich.







