Valerie Nell-Duxneuner übernimmt ärztliche Leitung im Hanusch-Krankenhaus

Lesedauer beträgt 3 Minuten
Autor: Scho

Mit Anfang August tritt Primaria Privatdozentin Dr.in Valerie Nell-Duxneuner die Topposition als ärztliche Direktorin im Hanusch-Krankenhaus der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) an. Ein weiterer Karriereschritt für die Internistin, die als eine der ersten Frauen 2013 im Fach Rheumatologie habilitierte. Ihre internationale Ausbildung und langjährige Erfahrung als Internistin, Spitalsmanagerin und stellvertretende Chefärztin der ÖGK haben Nell-Duxneuner geprägt und viel Input für die neue Aufgabe gegeben. Dieses unersetzliche Wissen wird die neue Direktorin in ihre Agenden einfließen
lassen und das Hanusch-Krankenhaus in die Zukunft führen. An erster Stelle steht dabei die beste
Behandlung für Patientinnen und Patienten.

Valerie Nell-Duxneuner freut sich auf die neue Herausforderung: „Als Ärztinnen und Ärzte steht die Gesundheit unser Patientinnen und Patienten für uns im Vordergrund. Ich versuche mich immer weiter zu verbessern und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, um dieser wichtigen Aufgabe gerecht zu werden. In meiner neuen Position als ärztliche Leitung gelten die gleichen hohen Ansprüche. Bereits jetzt ist das Hanusch-Krankenhaus ein vielfach ausgezeichnetes Spital: Wir verfügen über zahlreiche Spezialistinnen und Spezialisten und sind an zahlreichen internationalen Forschungsprojekten beteiligt. Das möchte ich fortführen.“

Nell-Duxneuner übernimmt die verantwortungsvolle Aufgabe als ärztliche Direktorin von Elisabeth Zwettler, die in den Ruhestand geht und sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedankt: „Die Corona-Pandemie hat besonders deutlich die hohe Qualität der Patientenversorgung und die Innovationskraft des Hanusch-Krankenhauses gezeigt. Das war und ist nur durch den großartigen gemeinsamen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich. Zum Abschied sage ich allen dafür ein herzliches Dankeschön“.

Führungserfahren

Valerie Nell-Duxneuner: Rheumatologin mit viel Führungserfahrung Valerie Nell-Duxneuner hat in Wien Medizin studiert. Nach einem 18-monatigen Aufenthalt in verschiedenen Kliniken des National Health Service in England absolvierte sie ihre
Facharztausbildung in der Inneren Medizin im Allgemeinen Krankenhaus Wien. 2013 habilitierte sie sich als eine der ersten Frauen in Österreich an der Medizinischen Universität Wien im Fach Rheumatologie. Sie war Oberärztin der 1. Medizinischen Abteilung des Hanusch-Krankenhauses bevor sie 2015 die Ärztliche Leitung des Rehabilitationszentrums „Mein Peterhof“ der ÖGK in Baden übernahm. Dort etablierte sie den neuen pneumologischen Rehabilitationszweig und positionierte das Haus als eine der führenden Rehabilitationseinrichtungen in Österreich. Der Peterhof war auch eines
der ersten Häuser, das sich auf die pneumologische Post Covid Rehabilitation spezialisierte. Begleitend führte Nell-Duxneuner das am Peterhof angesiedelte Ludwig-Boltzmann-Institut für Arthritis und Rehabilitation.

2021 wurde Nell-Duxneuner zur stellvertretenden Chefärztin der ÖGK und stellvertretenden Fachbereichsleiterin des Medizinischen Dienstes bestellt. Diese Funktion legte sie mit der Übernahme der Ärztlichen Direktion des Hanusch-Krankenhauses zurück. Ihre Expertise als Mitglied der österreichischen Heilmittelevaluierungskommission und der Ethikkommission der Medizinischen Universität Wien wird in ihre neue Funktion einfließen. Nell-Duxneuner übernimmt zudem ab November 2022 für zwei Jahre die Präsidentschaft der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Medizintechnik-Branchentreff im Herz der Alpen

Medizintechnik-Branchentreff im Herz der Alpen

Vom 28. bis 30. September 2022 findet in Innsbruck die gemeinsame Jahrestagung der Deutschen (DGBMT), Österreichischen (ÖGBMT) und Schweizer (SSBE) Gesellschaften für Biomedizinsche Technik statt.

Ein Neubau, viele Anforderungen, eine Bodenlösung

Ein Neubau, viele Anforderungen, eine Bodenlösung

Vom OP bis zum Patientenzimmer: Im neuen Haus M des Städtischen Klinikums Karlsruhe überzeugen Kautschuk-Beläge durch Funktionalität, Design und Langlebigkeit.