Verpackungskonzern Alpla baut Pharmasparte weiter aus

Lesedauer beträgt 2 Minuten
Autor: Scho

Der weltweit tätige Vorarlberger Verpackungsspezialist Alpla baut seine Pharmasparte weiter aus. Alpla übernahm kürzlich das Unternehmen Heinlein Plastik-Technik GmbH im bayrischen Ansbach. Der Spezialist für Verschluss-, Dosiersysteme und Applikationshilfen für die Pharma- und Medizinindustrie mit 175 Mitarbeitenden solle zum Technologiezentrum für Spritzguss und Automatisierungstechnik für die Sparte ausgebaut werden, teilte Alpla in einer Aussendung mit.

Zukauf: Erst kürzlich hat Alpla das Unternehmen Heinlein Plastik-Technik GmbH im bayrischen Ansbach übernommen.

Mit Heinlein Plastik-Technik könne man das Alpla-Portfolio um hochwertige Primärpackmittellösungen für die Pharmabranche erweitern, so Alpla-CEO Philipp Lehner. Die Übernahme passe zum Fokus, den man auf die Dynamik fortschreitender technologischer Innovationen und den weltweiten Ausbau der Geschäftsaktivitäten lege. In Ansbach führt Heinlein laut der Aussendung auf mehr als 22.000 Quadratmetern Entwicklung, Konstruktion sowie Produktion mit Spritzerei und Montage zusammen. Mehr als 60 Spritzguss- und Montagemaschinen laufen im Dreischichtbetrieb, jährlich produziere man über eine Milliarde an Kunststoffkomponenten.

Paarlauf: Philipp Lehner, CEO ALPLA Group, Saskia Wellhöfer-Meyer, Inhaberin und Geschäftsführerin Heinlein Plastik-Technik, Walter Knes, Managing Director ALPLApharma.

Walter Knes, Managing Director bei ALPLApharma, erklärte, man könne mit Heinlein die Kapazitäten im Bereich Spritzguss noch einmal deutlich erweitern. Saskia Wellhöfer-Meyer, Inhaberin und Geschäftsführerin der Heinlein Plastik-Technik, sah die Übernahme als „optimale Chance, den eigenen Standort konsequent weiterzuentwickeln“, man agiere weiterhin eigenständig als „Member of ALPLApharma“. Über die Details der Transaktion, die am 12. Juni unterzeichnet wurde, sei zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart worden, hieß es.

(APA/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Gefälschtes Diabetesmittel im deutschen Großhandel aufgetaucht

Gefälschtes Diabetesmittel im deutschen Großhandel aufgetaucht

Vom heimischen Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) hieß es, dass bisher keine Erkenntnisse vorliegen, dass die Fälschungen in Österreich Patientinnen oder Patienten erreicht haben. Die obere Abbildung zeigt das Original, die untere die Fälschung.

„Village“-Programm entlastete Kinder

„Village“-Programm entlastete Kinder

Kinder, die mit psychisch erkrankten Eltern aufwachsen, übernehmen oft viel Verantwortung und sind selbst belastet. Im Projekt „Village“ entwickelte ein Forschungsteam mit Förderung der Medizinischen Universität Innsbruck und der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und unter Einbindung von Betroffenen sowie zahlreichen Organisationen ein Vorsorgeprogramm für betroffene Familien in Tirol. Nun wurde das Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen. Für eine nachhaltige Weiterführung des Programms wird dringend eine Finanzierung gesucht.