Impfen ist laut WHO auch ein Mittel gegen Resistenzen
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Autor: Scho
Impfstoffe könnten beim Kampf gegen Todesfälle durch antimikrobielle Resistenzen nach einem UNO-Bericht eine wichtige Rolle spielen. Mehr als eine halbe Million Menschenleben jährlich könnten gerettet werden, berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf. Antimikrobielle Mittel umfassen gegen Bakterien, aber auch gegen Viren, Pilze und Parasiten wirkende Substanzen.
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Nach Schätzung der WHO würden im Jahr weltweit 515.000 Menschen weniger sterben, wenn Infektionen und die Übertragung von Krankheitserregern verstärkt durch Impfungen verhindert würden. Denn es würden dann weniger antimikrobielle Mittel benötigt, was wiederum die Zahl der Resistenzen vermindern würde. Weniger Patienten würden infolge solcher Resistenzen sterben.
Wenn mehr Infektionen verhindert würden, könnten demnach auch Milliarden an Krankheitskosten gespart werden. Die WHO hatte für die Schätzung sowohl bereits existierende Impfstoffe angeschaut als auch solche, die noch in der frühen oder schon fortgeschrittenen Entwicklung sind. Impfstoffe sind demnach ein entscheidender Faktor im Kampf gegen antimikrobielle Resistenzen.
Konkret wurde etwa die Bewilligungspflicht für die Verschreibung von physio- und ergotherapeutischen sowie logopädischen Behandlungen bis 30. Juni 2025 ausgesetzt. Eine Neuerung gibt es auch bei Bewilligungen im Fall von chronischen Erkrankungen mit intensivem Therapiebedarf.
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Das Fachblatt spricht vom nächsten, aber keineswegs letzte Schritt im Kampf gegen Aids. Gewürdigt wurden zudem auch bahnbrechende Entdeckungen aus anderen Wissenschaftsfeldern.
Grund dafür seien Globalisierung, starke Reisetätigkeit, aber auch höhere Temperaturen, so die Virologin Gisa Gerold von der Medizinischen Universität Innsbruck.