Bayer will Vergleich für Roundup und prüft Monsanto-Konkurs

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Der in den USA mit einer Prozesswelle wegen seines Unkrautvernichters Glyphosat konfrontierte deutsche Chemiekonzern Bayer will einem Medienbericht zufolge Klagen im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichtungsmittel Roundup beilegen. Wie das „Wall Street Journal“ (WSJ) am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf Insider berichtete, prüft das Unternehmen offenbar gleichzeitig den Konkurs des seit 2018 zu Bayer gehörenden Glyphosat-Entwicklers Monsanto.

Bayer plant dem Bericht zufolge, einige der Massenklagen gegen Roundup vor einem Gericht in Missouri beizulegen, wo die meisten Klagen anhängig sind. Ein Insolvenzantrag nach Kapitel 11 würde die Klagen gegen Monsanto stoppen und einen Weg eröffnen, seinen Anteil an der Roundup-Haftung vor dem Konkursgericht zu regeln. Bayer lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab.

(APA/Reuters/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Kurswechsel für Krankenhäuser: Welche Strukturen braucht es – und was können wir von anderen lernen?

Kurswechsel für Krankenhäuser: Welche Strukturen braucht es – und was können wir von anderen lernen?

Krankenhausstrukturreform - eine Operation am offenen Herzen unseres Gesundheitssystems, das sich seit mehr als zwei Jahren im ständigen Krisenmodus befindet.

Burgenland startete Ausschreibung für Pflegestützpunkte

Burgenland startete Ausschreibung für Pflegestützpunkte

Das Pflegestützpunktsystem sieht Standorte in 71 Gemeinden vor und soll Hauskrankenpflege, betreutes Wohnen, Seniorentagesbetreuung sowie Pflege- und Sozialberatung abdecken.

10 Jahre Biotech-Graz: Geburtstag einer Erfolgsgeschichte

10 Jahre Biotech-Graz: Geburtstag einer Erfolgsgeschichte

Vor zehn Jahren haben die Universität Graz, TU Graz und Medizinische Universität Graz, die interuniversitäre Zusammenarbeit an der Schnittstelle zwischen Mensch, Technik und Medizin beschlossen. Anlässlich des runden Jubiläums zogen die Universitäten eine Zwischenbilanz.