Hochschule Campus Wien startet neues interprofessionelles Masterprogramm

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Autor: Scho

Simulation ist ein zentrales Instrument moderner Aus-, Fort- und Weiterbildung im Health Care Sektor. Mit dem neuen interprofessionellen Masterprogramm „Simulation in Health Care (I-SIM)” schafft die Hochschule Campus Wien ein spezialisiertes Angebot für Experten und Expertinnen, die simulationsbasierte Lehr-, Trainings- und Forschungskonzepte im Health Care Sektor entwickeln, umsetzen und wissenschaftlich evaluieren möchten. Das Programm richtet sich ganz bewusst an Absolventen und Absolventinnen unterschiedlicher Fachrichtungen. Durch diesen interprofessionellen Ansatz soll ermöglicht werden, Simulationen aus verschiedenen fachlichen Perspektiven weiterzuentwickeln.

In dem neuen Studium sollen die Teilnehmenden umfassende Kompetenzen für den professionellen Einsatz von Simulationen erwerben. Das Programm gliedert sich in sechs zentrale Schwerpunkte: Haltung und Ethik in der Simulation, Didaktik und Kommunikation, die praktische Umsetzung von Simulationen, interprofessionelle Edukation und Zusammenarbeit, Technik und Informatik in der Simulation sowie Forschung in der Simulation. Das viersemestrige Studium umfasst 120 ECTS und ist zu rund 70 Prozent online organisiert. Geblockte Präsenzphasen finden im SimLab der Hochschule Campus Wien statt. Dort wurden auf 3.000 m² mehr als neun Simulationseinheiten mit Audio-Video-Systemen installiert.

„Mit unserem Programm qualifizieren wir Experteninnen und Experten, Simulationen didaktisch fundiert, ethisch reflektiert und evidenzbasiert zu gestalten und leisten damit einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Health Care Sektor“, so Programmleiterin Simone Grandy.

Ein wesentliches Merkmal des Studienprogramms ist die enge Kooperation mit dem InPASS Institut. Neben dem akademischen Abschluss erwerben Absolventinnen und Absolventen zusätzlich das anerkannte Zertifikat „CRM-Simulationsinstruktorin“, das national und international anschlussfähig ist. Das Studienformat ermöglicht eine Teilnahme aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

(red.)

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