Steigendes Risiko für psychische Störungen durch Umweltverschmutzung

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Autor: Scho

Umweltverschmutzung erhöht in Europa laut einem Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) das Risiko, an psychischen Störungen zu erkranken. Studien würden immer wieder zeigen, dass Luftverschmutzung mit Depressionen und depressiven Symptomen in Verbindung stünden, erklärte die Behörde in einem Bericht.

Stoffen wie Blei, endokrinen Disruptoren, die den Hormonhaushalt von Mensch und Tier stören, oder anderen Chemikalien ausgesetzt zu sein, könne das Risiko für psychische Störungen erhöhen, hieß es in dem Bericht weiter. Das gelte insbesondere während Entwicklungsphasen. Darüber hinaus könne Lärmbelästigung durch Flug- und Straßenverkehr mit einem erhöhten Risiko für Depressionen und Angstzustände einhergehen, insbesondere bei vulnerablen Menschen.

Eine Verringerung der Umweltverschmutzung im Einklang mit dem Aktionsplan der EU zur Erreichung der „Null-Schadstoff-Ziele“ könne die psychische Gesundheit in ganz Europa verbessern, erklärte die EUA. Psychische Störungen waren 2023 nach Angaben der Umweltagentur die sechsthäufigste Krankheitsart in der EU sowie die achthäufigste Todesursache.

(APA/AFP/red.)

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