Boehringer Ingelheim wächst dank neuer Krebs- und Lungenmedikamente

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Autor: Scho

Deutschlands größter Pharmakonzern Boehringer Ingelheim ist im vergangenen Jahr dank neuer Medikamente und der starken Nachfrage nach seinen Verkaufsschlagern gegen Diabetes, Herz- und Lungenerkrankungen kräftig gewachsen. Der Nettoumsatz stieg währungsbereinigt um 7,3 Prozent auf 27,8 Mrd. Euro, wie der familiengeführte Konzern mitteilte. Beide Sparten, Humanpharma und Tiergesundheit, hätten zum Wachstum beigetragen.

„Das Jahr 2025 hat die Stärke unserer Pipeline eindrucksvoll untermauert und gezeigt, wie sehr sich unsere langfristigen F&E-Investitionen auszahlen“, erklärte der Vorsitzende der Unternehmensleitung, Shashank Deshpande. Das für die Finanzen zuständige Mitglied des Managements, Frank Hübler, betonte: „Wir investieren so viel wie nie zuvor in Innovation – ein klarer Ausdruck unseres Anspruchs für die kommenden Jahre.“

Die Investitionen in Forschung und Entwicklung erhöhte das 1885 gegründete Familienunternehmen auf 6,4 Mrd. Euro, was einer Quote von knapp 23 Prozent des Umsatzes entspricht.

Die Erlöse im Geschäft mit Humanpharma legten um 7,4 Prozent auf 22,7 Mrd. Euro zu. Getragen wurde dies von den Kassenschlagern Jardiance gegen Diabetes und Herzerkrankungen sowie dem Lungenmedikament Ofev. Zudem führte der Konzern aus Ingelheim im zweiten Halbjahr zwei neue, von der US-Arzneimittelbehörde FDA als bahnbrechend eingestufte Medikamente ein. Dabei handelt es sich um das Lungenkrebsmittel Hernexos und Jascayd gegen Lungenfibrose, die unter anderem in den USA und China auf den Markt kamen.

Auch die Tiergesundheitssparte wuchs und steigerte ihren Umsatz um 6,5 Prozent auf 4,9 Mrd. Euro. Wachstumstreiber war hier vor allem das Antiparasitikum Nexgard. Für das laufende Jahr will Boehringer an die Dynamik anknüpfen und weitere Fortschritte bei der Entwicklung neuer Medikamente erzielen.

(APA/Reuters/red.)

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