US-Republikaner untersuchen Hersteller von Abtreibungspillen

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Republikanische Senatoren in den USA haben eine Untersuchung gegen Hersteller des Abtreibungsmedikaments Mifepriston eingeleitet. Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Bill Cassidy, forderte von den drei zugelassenen Herstellern Danco Laboratories, GenBioPro und Evita Solutions umfangreiche Unterlagen zu Produktionsstätten, Verschreibungen und Sicherheitsprotokollen.

Die Republikaner kritisieren zudem den Online-Verkauf der Pille und verlangen von der Arzneimittelbehörde FDA schärfere Kontrollen. Sie werfen der Behörde vor, unter der Regierung des ehemaligen Präsidenten Joe Biden die Zugangsbeschränkungen zu sehr gelockert zu haben. Mifepriston wird in den USA für medikamentöse Schwangerschaftsabbrüche bis zur zehnten Woche eingesetzt. Der Vorstoß ist Teil der seit Jahren andauernden politischen Auseinandersetzung um Abtreibungsrechte in den USA.

(APA/Reuters/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Sichere Geburten haben Vorrang – temporäre Aussetzung der Geburtshilfe am LK Waidhofen/Ybbs

Sichere Geburten haben Vorrang – temporäre Aussetzung der Geburtshilfe am LK Waidhofen/Ybbs

Aufgrund der derzeit angespannten ärztlichen Personalsituation kommt es ab 15. August 2022 zur vorübergehenden Leistungsreduktion an der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am LK Waidhofen/Ybbs. Die Geburtenhilfe soll ehestmöglich wieder aufgenommen werden. Verhandlungen mit Ärztinnen und Ärzten laufen bereits.