Novo Nordisk steigerte Quartalsgewinn und hebt Prognosen an
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Autor: Scho
Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk sieht sich beim Gewinn im zweiten Quartal über den Markterwartungen und hebt seine Gewinn- und Umsatzprognose für das Gesamtjahr an. Der Hersteller des Abnehmmittels Wegovy meldete für das Quartal einen bereinigten Betriebsgewinn von 33,4 Milliarden dänischen Kronen (rund 4,5 Milliarden Euro), elf Prozent über dem Vorjahreswert. Analysten hatten nach Firmenangaben im Mittel 28,7 Milliarden Kronen geschätzt.
Foto: Novo Nordisk
Im Gewinn nicht enthalten sind Abschreibungen von 6,3 Milliarden Kronen auf die Medikamenten-Pipeline, darunter allein vier Milliarden auf die experimentale Abnehmpille Monlunabant. Novo Nordisk kämpft gegen den US-Konzern Eli Lilly um die Vorherrschaft am lukrativen Markt für Abnehmmedikamente, der nach Einschätzung mancher Analysten bis 2030 ein Volumen von über 100 Milliarden Dollar pro Jahr erreichen könnte.
Monika Mustak-Blagusz folgt Martin Skoumal nach. Mustak-Blagusz ist Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie sowie Ärztin für Allgemeinmedizin. Zuletzt war sie ärztliche Direktorin der "Züricher RehaZentren Klinik Davos".
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Foto: Novartis
Nach langer strategischer Überprüfung hatte Novartis im vergangenen August angekündigt, Sandoz als eigenständiges Unternehmen abspalten zu wollen. Die Aktionäre sollen nun in einer außerordentlichen Generalversammlung am 15. September 2023 über die Pläne abstimmen.