Impfen ist laut WHO auch ein Mittel gegen Resistenzen
2 minLesedauer beträgt 2 Minuten
Autor: Scho
Impfstoffe könnten beim Kampf gegen Todesfälle durch antimikrobielle Resistenzen nach einem UNO-Bericht eine wichtige Rolle spielen. Mehr als eine halbe Million Menschenleben jährlich könnten gerettet werden, berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf. Antimikrobielle Mittel umfassen gegen Bakterien, aber auch gegen Viren, Pilze und Parasiten wirkende Substanzen.
Foto: CDC auf Unsplash
Nach Schätzung der WHO würden im Jahr weltweit 515.000 Menschen weniger sterben, wenn Infektionen und die Übertragung von Krankheitserregern verstärkt durch Impfungen verhindert würden. Denn es würden dann weniger antimikrobielle Mittel benötigt, was wiederum die Zahl der Resistenzen vermindern würde. Weniger Patienten würden infolge solcher Resistenzen sterben.
Wenn mehr Infektionen verhindert würden, könnten demnach auch Milliarden an Krankheitskosten gespart werden. Die WHO hatte für die Schätzung sowohl bereits existierende Impfstoffe angeschaut als auch solche, die noch in der frühen oder schon fortgeschrittenen Entwicklung sind. Impfstoffe sind demnach ein entscheidender Faktor im Kampf gegen antimikrobielle Resistenzen.
Pflege – Rechnungshof sieht weiter erheblichen Handlungsbedarf
Foto: RH/Achim Bieniek
Ausständig sei weiter eine umfassende Pflegereform. Probleme wie Personalmangel oder die Zersplitterung bei der Finanzierung hätten sich sogar weiter verschärft.
im Rahmen von sechs Veranstaltungen soll vor allem Krankenhäusern der Einstieg in neue Themenfelder leichter gemacht werden. Die wichtigsten Themenschwerpunkte sind dabei Logistik, Effizienz und Automatisierung.
Einsprüche verzögern geplantes Krankenhaus in Gols
Umstritten ist die Planung in einem Natura 2000-Gebiet. Ausgetragen wird der Streit zwischen einem niederösterreichischen Regionalverein und der burgenländischen Gemeinde beziehungsweise dem Land Burgenland.