Novartis lagert Life-Science-Park Rheintal aus

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Autor: Scho

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat die Immobilien, infrastrukturbezogenen Vermögenswerte und Dienstleistungen des Life-Science-Parks Rheintal in Stein ausgelagert. Die Entwicklung des Areals soll künftig der deutsche Industrieparkbetreiber Getec übernehmen, wie Novartis mitteilte.

Die Immobilien sowie infrastrukturbezogene Vermögenswerte und Dienstleistungen im Life-Science-Park Rheintal sollen bis Ende des vierten Quartals 2023 an Getec übertragen werden. Ferner sollen auch 25 Mitarbeitende von Novartis im Bereich Dienstleistungen und Infrastruktur zu der Firma wechseln. Zu den finanziellen Details der Vereinbarung haben die Firmen Stillschweigen vereinbart.

Novartis wolle sich durch den Verkauf stärker auf das eigentliche Kerngeschäft konzentrieren, heißt es weiter. Man werde jedoch auch weiterhin als größter Mieter aktiv bleiben und dort Medikamente wie auch Therapien herstellen.

Aktuell ist den Angaben zufolge ein Drittel der Fläche des Life-Science-Parks Rheintal ungenutzt. Novartis hatte den Standort Anfang 2021 gegründet, um weitere Life-Science-Unternehmen anzulocken. Derzeit arbeiteten dort knapp 2.000 Personen in Pharma- und Biotechnologie-Unternehmen, die in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Produktion tätig sind.

(APA/dpa-AFX)

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Woher die Person das Medikament bezogen hat, sei indes noch nicht geklärt. Anfang Oktober waren die ersten Fälschungen in Deutschland aufgetaucht. EU-Behörden, Polizei sowie auch eine Bundesbehörde in Deutschland ermitteln bereits. Im Zentrum der Ermittlungen steht ein Pharma-Großhändler im Südwesten Baden-Württembergs.