Pharmafirma Neuraxpharm peilt Börsengang für 2027 an

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Autor: Scho

Das Pharmaunternehmen Neuraxpharm nimmt nach den Worten von Vorstandschef Jörg Thomas Dierks Kurs auf das Börsenparkett, nachdem sich ein direkter Verkauf als schwierig erwiesen hat. „Ich rechne jetzt mit einem Börsengang in ein bis eineinhalb Jahren“, sagte Dierks der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ einem Vorabbericht zufolge. Mit Blick auf den Handelsplatz ergänzte er: „Ich gehe von Frankfurt aus.“

Der Neuraxpharm-Eigentümer, der Finanzinvestor Permira, hatte vorläufige Kaufangebote für das in Düsseldorf und Barcelona ansässige Unternehmen eingeholt. „Es ist kein Angebot eingegangen, das dem Bewertungspotenzial, das Permira oder das Management sieht, gerecht geworden ist“, erläuterte Dierks den Grund für die Kehrtwende. Der Zeitung zufolge strebte Permira eine Bewertung von 3 bis 4 Mrd. Euro an.

Der Neuraxpharm-Chef erteilte einem Verkauf trotz der Pläne für einen Börsengang keine endgültige Absage: „Ich will auch nicht ausschließen, dass es noch eine Möglichkeit gibt, dass man sich irgendwann mit jemandem einigt“, sagte er der „F.A.Z.“. Der Verkaufsprozess sei nicht offiziell angehalten. Dierks sieht Neuraxpharm auf Wachstumskurs: „Wir werden in unserer Zielsetzung innerhalb der nächsten fünf Jahre den Umsatz verdreifachen.“ Im laufenden Jahr soll der Umsatz bei 630 Mio. Euro liegen. Zum operativen Ergebnis (EBITDA) sagte Dierks: „In diesem Jahr werden es über 220 Millionen Euro.“ Hoffnungsträger des Pharmaunternehmens ist das Multiple-Sklerose-Medikament Briumvi, dem Dierks milliardenschwere Spitzenumsätze zutraut.

(APA/Reuters/red.)

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