Slowakei und Österreich kooperieren bei Rettungsdiensten
1 minLesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho
Die österreichischen und slowakischen Rettungsdienste werden künftig grenzüberschreitend kooperieren. Wie die slowakische Nachrichtenagentur TASR berichtete, hat das Parlament in Bratislava die Zusammenarbeit im Bereich der medizinischen Notfalldienste gebilligt. Konkret bedeutet das, dass slowakische Rettungen im Bedarfsfall in Österreich und österreichische Rettungen in der Slowakei tätig werden können.
Foto: Zhen H auf Unsplash
Das Abkommen erstreckt sich auf das Grenzgebiet der Regionen Bratislava und Trnava sowie auf die Bundesländer Niederösterreich, Burgenland und Wien. Das slowakische Gesundheitsministerium erklärte, die Zusammenarbeit ziele darauf ab, den bestmöglichen Zugang zur Gesundheitsversorgung in den Grenzgebieten beider Länder zu gewährleisten. Der Vertrag sollte vom slowakischen Staatspräsidenten Peter Pellegrini ratifiziert werden. Pellegrini war am Mittwoch bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen in Wien zu Gast.
Ein Drittel aller Patienten mit rheumatoider Arthritis ist nach fünf Jahren nicht mehr im Berufsleben. Außerdem ist Rheuma der zweithäufigste Grund für Frühpensionierungen.
Erleichtert werden soll die Gründung von Primärversorgungseinheiten, Gruppenpraxen und Ambulanzen. Bisherige Einspruchsmöglichkeiten der Ärztekammer etwa gegen neue Kassenstellen oder Ambulatorien der Sozialversicherungsträger entfallen.