Starke Medikamentennachfrage treibt AstraZeneca und GSK an

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Autor: Scho

Die britischen Pharmakonzerne AstraZeneca und GSK sind dank einer robusten Nachfrage nach ihren Medikamenten besser ins Jahr gestartet als erwartet. Bei AstraZeneca sorgte vor allem das Geschäft mit Krebsmedikamenten für Rückenwind. Der Umsatz stieg in den ersten drei Monaten währungsbereinigt um 8 Prozent auf 15,29 Milliarden Dollar (13,1 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 2,58 Dollar.

Damit übertraf der Konzern die Analystenerwartungen von 14,9 Mrd. Dollar beim Umsatz und 2,54 Dollar beim Gewinn. Konzernchef Pascal Soriot hält an seinem Ziel fest, den Jahresumsatz bis 2030 auf 80 Mrd. Dollar zu steigern, und baut dafür die Präsenz in den USA und China weiter aus. Für das laufende Jahr rechnet AstraZeneca weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzplus im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich sowie einem Gewinnwachstum im niedrigen zweistelligen Bereich.

Der Konkurrent GSK profitierte unterdessen von starken Verkäufen seiner Atemwegs- und Allgemeinmedikamente. Der Umsatz kletterte währungsbereinigt um fünf Prozent auf 7,63 Mrd. Pfund (8,8 Mrd. Euro) – Analysten hatten lediglich 7,58 Mrd. erwartet. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 46,5 Pence ebenfalls über den Erwartungen. Die Zahlen sind ein erster Erfolg für den neuen Konzernchef Luke Miels, der den Posten Anfang Jänner übernommen hat.

Auf Miels wartet allerdings eine zentrale Herausforderung: den für 2028 erwarteten Patentablauf des wichtigen HIV-Medikaments Dolutegravir durch neue Arzneien aufzufangen. Bis 2031 soll er den Umsatz auf mehr als 40 Mrd. Pfund steigern. Für 2026 bekräftigte GSK die Prognose eines Umsatzwachstums von drei bis fünf Prozent sowie eines Anstiegs des bereinigten Betriebsgewinns um sieben bis neun Prozent.

(APA/Reuters/red.)

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