Telescan: Radiologischer Befund „on-demand“

Lesedauer beträgt 3 Minuten
Autor: Siemens Healthineers
Dieser Beitrag erscheint in Kooperation mit:

Facharzt und Gründer Claudio Spick erklärt, wie Teleradiologie Spitäler und Praxen entlastet. (Advertorial)

Herr Spick, Sie haben Telescan gegründet. Was war Ihr Antrieb?
Die Idee entstand direkt aus meiner klinischen Arbeit. Über Jahre habe ich gesehen, wie der Druck in der Radiologie steigt: mehr Untersuchungen, weniger Personal, gleichzeitig der Anspruch auf schnelle und verlässliche Befunde. Technisch war vieles möglich, organisatorisch aber oft nicht sauber gelöst. Mit Telescan wollten wir fachärztliche Qualität sichern und dort verfügbar machen, wo sie gebraucht wird – nicht anonym, sondern als verantwortlicher Partner mit klaren Ansprechpartnern.

Telescan-Gründer Claudio Spick (rechts im Bild) und Herbert Ratz von der Humanomed Gruppe, die mit Telescan zusammenarbeitet.

Wo besteht aktuell der größte Bedarf für Teleradiologie?
Vor allem dort, wo radiologische Expertise nicht jederzeit verfügbar ist: in peripheren Regionen, bei Nacht- und Wochenenddiensten oder bei kurzfristigen Personalausfällen. Zugleich steigen die Untersuchungszahlen, etwa durch Vorsorgeprogramme und den demografischen Wandel. Teleradiologie ersetzt keine lokale Radiologie, sondern stabilisiert bestehende Strukturen. Spitäler können Routinebefunde gezielt auslagern, Ordinationen erhalten Zugang zu Spezialexpertise ohne zusätzliches Fachpersonal.

Wie sichern Sie bei der externen Befundung die Qualität?
Qualität beginnt bei den Menschen. Unsere Befunde werden ausschließlich von approbierten Radiologinnen und Radiologen erstellt, viele mit Forschungshintergrund. Wir arbeiten bewusst nicht anonym: Fachlicher Austausch, Rückfragen und Feedback-Schleifen sind fester Bestandteil. Ebenso entscheidend ist die technische Basis. Bilddaten müssen sicher, stabil und ohne Medienbrüche übertragen werden. Dafür setzen wir auf etablierte eHealth- und Imaging-Lösungen von Siemens Healthineers, die sich nahtlos in bestehende PACS- und IT-Strukturen integrieren lassen und einen rechtssicheren Prozess gewährleisten.

Telescan hat EU-weite Ausschreibungen gewonnen und arbeitet mit führenden Einrichtungen wie der Humanomed Gruppe. Was ist das Erfolgsrezept?
Aus medizinischer Sicht ist entscheidend, dass Qualität durchgängig gesichert ist und Teleradiologie sich nahtlos in bestehende Abläufe einfügt. Oder, wie Herbert Ratz, in der Geschäftsführung der Humanomed Privatkliniken, formuliert: „Damit Teleradiologie funktioniert, braucht es organisatorische Verlässlichkeit und eine stabile technologische Basis. Im Fall der Humanomed Gruppe war das Ziel, planbare Entlastung und Versorgungssicherheit rund um die Uhr zu ermöglichen – ohne zusätzliche Strukturen. Die Integration auf Basis der Lösungen von Siemens Healthineers schafft dafür Stabilität und Skalier­barkeit.“

Herr Ratz, welche technologischen Entwicklungen gibt es derzeit bei der Teleradiologie?
Neben der zunehmenden Standardisierung von Workflows spielt die Integration von Daten eine zentrale Rolle. Radiologische Bilder, Befunde und klinische Informationen müssen systemübergreifend verfügbar sein – sicher und ohne Medienbrüche. Künstliche Intelligenz wird Radiologinnen und Radiologen künftig zusätzlich unterstützen, etwa bei Priorisierung, Strukturierung oder Qualitätssicherung.

Herr Spick, Ihr Rat an Einrichtungen, die über Teleradiologie nachdenken?
Teleradiologie ersetzt keine ärztliche Expertise, hilft aber, Prozesse effizienter und sicherer zu machen. Sie sollte strategisch eingesetzt werden, nicht als kurzfristige Notlösung. Entscheidend ist ein Partner, der medizinische Verantwortung übernimmt, technisch integrierbar ist und langfristig verfügbar bleibt. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird Teleradiologie zu einem stabilen Bestandteil moderner radiologischer Versorgung.

Über Telescan

Die von Priv.-Doz. Dr. Claudio Spick mitgegründete Telescan4u GmbH in Wien ist auf Teleradiologie spezialisiert. Sie erbringt standortunabhängige Befundungen für CT-, MRT-, Röntgen-, Ultraschall- und PET-CT-Untersuchungen – rund um die Uhr. Die Anbindung erfolgt über gesicherte, DSGVO-konforme Infrastrukturen sowie PACS- und RIS-Systeme. Für Vernetzung, Bilddatenmanagement und interoperable Workflows nutzt telescan eHealth- und Imaging-Lösungen von Siemens Healthineers und integriert sich nahtlos in bestehende IT-Landschaften. Telescan kommt unter anderem bei der Humanomed Gruppe zum Einsatz.

Über die Humanomed Gruppe

Die Humanomed hat sich seit 50 Jahren dem wichtigsten Gut – der Gesundheit – verschrieben. Als Familienunternehmen betreibt sie private Gesundheitseinrichtungen in Kärnten. Aus der Programmierung von Krankenhaussoftware hat sich die Humanomed IT Solutions mit ihrem webbasierten Krankenhaus-Informations-System ebody entwickelt. Seit 2021 zählt auch das AMI – Arbeitsmedizinisches und Arbeitspsychologisches Institut Kärnten – zur Humanomed Gruppe.

Mehr erfahren

Sie möchten wissen, wie zukunftsfähige PACS- und IT-Strukturen auch in Ihrer eigenen Einrichtung eingesetzt werden können und welche Enterprise Imaging-Lösungen von Siemens Healthineers hierfür infrage kommen? Wenden Sie sich direkt an Herbert Baumgartner.

Nähere Informationen unter:
www.telescan.at und www.siemens-healthineers.com/digital-health-solutions

Entgeltliche Einschaltung

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Österreichischer Krebsreport – Fortschritte, aber auch Vorsorgebedarf

Österreichischer Krebsreport – Fortschritte, aber auch Vorsorgebedarf

Laut dem Bericht wären die Hälfte aller Krebs-Todesfälle durch bessere Vorsorge vermeidbar. Denn: Die beste Krebstherapie sei, ihn nicht zu bekommen, so Paul Sevelda, Präsident der Österreichischen Krebshilfe.

Gesundheits- und Krankenpflegeschule Neunkirchen: Anti-Stress-Training

Gesundheits- und Krankenpflegeschule Neunkirchen: Anti-Stress-Training

Eine erprobte Stressbewältigungsmethode wurde den Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Neunkirchen im wahrsten Sinne des Wortes hautnah vermittelt.

Neuer LGA-Vorstand Alfred Zens offiziell im Amt

Neuer LGA-Vorstand Alfred Zens offiziell im Amt

Mit 1. April 2022 folgte Alfred Zens als neuer Vorstand der NÖ Landesgesundheitsagentur auf Helmut Krenn, der nach fast 50 Jahren im NÖ Gesundheitswesen den wohlverdienten Ruhestand angetreten hat. Alfred Zens zeichnet nun gemeinsam mit Vorstand Konrad Kogler für die Steuerung der NÖ Kliniken und Pflegezentren in Niederösterreich verantwortlich.