Weitere Ermittlungen gegen Lead-Horizon-Gründer eingestellt

Lesedauer beträgt 2 Minuten
Autor: Scho

Die neuerlichen Ermittlungen gegen den Gründer und Mehrheitseigentümer des Corona-Testkit-Anbieters Lead Horizon, Michael Putz, die seit Oktober 2023 gegen ihn geführt wurden, sind nun eingestellt worden. Nach einer Anzeige hat die Wiener Wirtschaftspolizei wegen Untreue gegen den Unternehmer sowie wegen Untreue und Bilanzfälschung gegen die Geschäftsführung ermittelt. Nach eingehender Prüfung hat die Staatsanwaltschaft Wien das Ermittlungsverfahren Mitte Jänner eingestellt.

Die Anklagebehörde argumentierte, dass „kein tatsächlicher Grund zur weiteren Verfolgung“ bestehe. Die in der Sachverhaltsdarstellung erhobenen Vorwürfe seien „spekulativ“ und seien entkräftet worden. „Der schon ursprünglich aufgrund vorwiegend bloßer Mutmaßungen des Anzeigers vorliegende Anfangsverdacht einer strafbaren Handlung konnte nach Einlangen der Stellungnahmen beider Beschuldigter samt umfassender Unterlagen, die sich jeweils leugnend verantworten, nicht mit der für ein Strafverfahren erforderlichen Sicherheit erhärtet werden“, begründete die Staatsanwaltschaft ihre Entscheidung, die der APA vorliegt.

Michael Putz, Gründer und Mehrheitseigentümer von Lead Horizon: „Dieser Rachefeldzug, diese Rufschädigung, Diffamierung und Kriminalisierung (…) müssen ein Ende haben.“

Die Ermittlungen beruhten erneut auf einer Sachverhaltsdarstellung, die einer der ehemaligen Geschäftsführer, Christoph Steininger, am 12. Oktober bei der Wirtschaftspolizei eingebracht hat. Bereits im Frühjahr 2023 hatte die Staatsanwaltschaft Wien auf Basis einer Anzeige eine mögliche Untreue, Urkunden- und Beweismittelfälschung sowie einen allfälligen Verstoß gegen das Verbandsverantwortlichkeitsgesetz geprüft, diese jedoch allesamt eingestellt.

„Dieser Rachefeldzug, diese Rufschädigung, Diffamierung und Kriminalisierung meiner Person und der Lead Horizon durch den gescheiterten Minderheitsgesellschafter Steininger müssen ein Ende haben“, sagte Putz in einer der APA übermittelten Stellungnahme. Sämtliche Anschuldigungen seien bisher widerlegt worden. Weil sich Putz in seinem Ruf und seinen beruflichen Aktivitäten geschädigt fühlt, habe er seine Rechtsanwälte beauftragt, alle notwendigen und zweckmäßigen rechtlichen Maßnahmen gegen seinen ehemaligen Geschäftspartner zu prüfen und gegebenenfalls einzuleiten. Es gehe etwa um Ruf-, Kreditschädigung oder Verleumdung. „Es ist unerträglich, ständig zu Unrecht verdächtigt zu werden, Straftaten gesetzt zu haben, man gleichzeitig weiß, dass die Anschuldigungen haltlos sind, was auch von der Justiz durch die Einstellung der Verfahren immer wieder aufs Neue bestätigt wird“, so Putz.

(APA/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Zwei neue FH Professorinnen und Sponsion in Eisenstadt

Zwei neue FH Professorinnen und Sponsion in Eisenstadt

100 Absolventinnen und Absolventen der FH Burgenland und des AIM – Austrian Institute of Management wurden bei der Sponsion auf Schloss Esterházy in Eisenstadt geehrt. Auch zwei ausgezeichnete Hochschullehrende hatten etwas Besonderes zu feiern.

Bundesrat: Ausbau von Primärversorgungseinheiten und neuer Eltern-Kind-Pass erreichen notwendige Mehrheit

Bundesrat: Ausbau von Primärversorgungseinheiten und neuer Eltern-Kind-Pass erreichen notwendige Mehrheit

Die Zahl der Primärversorgungseinheiten soll mehr als verdoppelt werden. Der entsprechende gesetzliche Rahmen dafür hat nun den Bundesrat passiert,

Novo Nordisk – Ein Segen für die dänische Wirtschaft?

Novo Nordisk – Ein Segen für die dänische Wirtschaft?

Der Aktienkurs hat sich seit der Einführung der begehrten Abnehmspritze im Juni 2021 fast verdreifacht. Zudem werden die Steuereinnahmen angekurbelt, und es entstehen neue Arbeitsplätze. Einem Konzernsprecher zufolge hat Novo im vergangenen Jahr 3.500 neue Jobs in Dänemark geschaffen, womit sich die Gesamtzahl der dort Beschäftigten auf 21.000 erhöht.