Experte plädiert für Impfungen – Im Verdachtsfall Test und eventuell schnelle Behandlung angeraten
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Vergangenes Jahr wurden in Österreich 1.212 Todesopfer durch SARS-CoV-2-Infektionen registriert. An Brustkrebs starben 1.775 Erkrankte, an Prostatakrebs 1.434 Männer. Für die Influenza finden sich im Register der Todesursachen 624 Opfer.
Trump verlangt von Herstellern Nachweise für Erfolg von Covid-Mitteln
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Er habe von Pfizer und anderen "außergewöhnliche" Informationen und "großartige Zahlen" gesehen, die Unternehmen würden diese Ergebnisse aber offenbar nicht der Öffentlichkeit präsentieren, so Trump.
Herzschwäche für Covid-19-Patienten am gefährlichsten
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Erste Gesamtanalyse der Omikronwelle: Daten von Millionen Erkrankten ausgewertet. Das Resultat: Vorhofflimmern, COPD, Erkrankungen der Gehirngefäße sind die größten Risikofaktoren.
Covid-19 für Minderjährige zumindest so gefährlich wie Influenza
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Österreichische Studie mit Daten von Spitalspatienten. Demnach hatten junge, hospitalisierte SARS-CoV-2-Patienten eine vierfach höhere Mortalität als hospitalisierte Influenza-Patienten.
Personen, die wegen einer Covid-Infektion im Spital behandelt wurden, haben auch noch nach 30 Monaten ein signifikant höheres Risiko, weitere schwere gesundheitliche Probleme zu entwickeln. Gefordert wird eine langfristige Nachsorge.
Covid-19: Nasaler Lebendimpfstoff erfolgreich im Tierversuch
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Nasale Vakzine sollten besonders gut geeignet sein, um einen Schutz vor Infektionen mit Viren zu verhindern, die über den Atemtrakt in den Organismus eindringen.
Sorge um Covid-Folgewirkungen und Pandemie-Vorbereitung
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Das Fazit aus fünf Jahren Pandemie: Österreich hat noch einige Hausaufgaben zu machen. Viele Fragen tun sich im Zusammenhang mit Wissenschaftsskepsis, Des- und Fehlinformationen und rund um den Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt auf.
Bisher sind weltweit knapp 777 Millionen Fälle der Erkrankung gezählt worden. Sieben Millionen Menschen sind gestorben. Höhepunkte der Pandemie waren laut WHO die Jahre 2020, 2021 und 2022.
Hydroxychloroquin-Studie nach Jahren zurückgezogen
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Zu Beginn der Pandemie hatten Studien und einige Berichte darauf hingewiesen, dass Hydroxyquloroquin bei der Behandlung von Covid-19 helfen könnte. Auf den Hype war dann auch der damalige US-Präsident Donald Trump aufgesprungen.
Untersuchung führt Corona auf Laborunfall in China zurück
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SARS-CoV-2 sei "wahrscheinlich durch einen Labor- oder Forschungsunfall aufgekommen", hieß es in dem Bericht des Repräsentantenhauses. Das Gremium stützt sich auf 30 Befragungen und die Sichtung von über einer Million Dokumentenseiten.
SARS-CoV-2 „stiehlt“ Proteine zum Schutz vor Immunsystem
Die Viren nehmen Proteine aus dem menschlichen Körper auf und binden ein weiteres Eiweiß. Das haben Teams von MedUni Wien und MedUni Innsbruck festgestellt.
Der Gesamtumsatz des in Cambridge im US-Staat Massachusetts ansässigen mRNA-Spezialisten kletterte im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um knapp 2 Prozent auf 1,86 Mrd. Dollar (1,7 Mrd. Euro).
Mehr als 750 mit Lungenentzündung wegen Covid im Spital
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Aktuell befinden sich wieder mehr Menschen aufgrund einer Covid-19-Erkrankung im Spital. Mediziner gehen davon aus, dass der Anteil von spitalspflichtigen Erkrankungen in den nächsten Wochen noch weiter zunehmen wird.
Covid-19-Impfung schützte auch nach vorheriger Infektion
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Die Resultate sprechen für einen deutlichen Schutzeffekt der Impfung. Die relative Schutzwirkung vor neuerlichen Infektionen und vor einem Covid-19-Todesfall lag bei mehr als 75 Prozent.
Die Auslieferungen an Ordinationen und weitere Impfstellen der Länder starten diese Woche. Impfungen sind damit bereits in der kommenden Woche möglich.
Sars-CoV-2-Virus laut Studie vermutlich von Wildtieren
Das internationale Forschungsteam analysierte mehr als 800 Proben das Huanan Seafood Market in Wuhan. Dort waren Ende 2019 die ersten Covid-19-Fälle registriert worden
Die MedUni hatte im Rahmen eines EU-weiten Vergabeverfahrens den Zuschlag erhalten. Die auf Erkrankungen wie ME/CFS oder Long-Covid spezialisierte Einrichtung soll in den kommenden Wochen die Arbeit aufnehmen.
Long Covid zieht wirtschaftliche Folgen von weltweit rund einer Billion Dollar nach sich. Das entspricht rund einem Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung.
Post-Covid sei "kein triviales Krankheitsbild", so der Minister. Daher müsse man gutachterlich tätigen Ärztinnen und Ärzte laufend schulen und sensibilisieren.
Abwasser-Analysen zeigten, dass das Virus noch wesentlich stärker verbreitet sei, als die Infektions-Statistiken es nahelegten. Zugleich seien die Impfraten für ältere Menschen und Gesundheitspersonal besorgniserregend zurückgegangen.
Übersterblichkeit während Pandemie sehr verschieden
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Die Ursachen für die großen regionalen Unterschiede ließen sich unter anderem auf den unterschiedlichen Anteil vulnerabler Menschen zurückführen, so die Schlussfolgerung.
Auch bei mildem Verlauf langfristig weniger Immunzellen
Für Genesene bedeute das, dass ihr Immunsystem möglicherweise nicht mehr optimal reagiert. Daraus könnte sich eine Erklärung für Long-Covid ableiten lassen.
Covid-Test soll für Risikogruppen bald wieder gratis werden
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Nach monatelangen Verhandlungen zwischen Sozialversicherung und Ärztekammer soll es bald eine Lösung geben. Die Krankenkasse wird demnach die Kosten übernehmen - allerdings nur für Risikopatienten.
Prozess um Corona-Tote: Vier Freisprüche, ein Schuldspruch
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, dass sie "teils durch Unterlassung von Schutzmaßnahmen, teils durch Erteilung von Weisungen" zur Verbreitung der ansteckenden Krankheit beigetragen hätten.
Blinken: Baldige Einigung auf internationales Pandemie-Abkommen nicht in Sicht
Die 194 Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ringen derzeit um den Abschluss ihrer Verhandlungen über ein globales Pandemie-Abkommen. Die Gespräche, die ursprünglich bereits Ende März zum Abschluss gebracht werden sollten, wurden verlängert und sollen bis heute dauern.
Florian Krammer: „Wir waren zu eindimensional unterwegs“
Der bekannte Virologe Florian Krammer hat im Frühjahr eine Teilzeitprofessur an der MedUni Wien angetreten. Nebenbei baut er das neue Ignaz Semmelweis-Institut auf. Er erzählt, warum er die Impfpflicht im Nachhinein für einen Fehler hält.
613 Tage lang Corona: Seltener Infektionsfall vorgestellt
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Der Mann war im Februar 2022 mit einer Sars-CoV-2-Infektion in eine Klinik in Amsterdam eingeliefert worden und bis zu seinem Tod im Oktober 2023 durchgehend coronapositiv. In diesem Zeitraum wurden bei dem Patienten 50 Corona-Mutationen festgestellt.
EU-Corona-Aufbaufonds soll leichter verfügbar werden
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Die sogenannte Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF) wurde 2021 geschaffen, um die wirtschaftlichen Schäden der Coronapandemie zu bewältigen. Die Auszahlung aus dem Milliardentopf kommt aber nur schleppend voran. Bisher sei nur rund ein Drittel der Gelder ausbezahlt worden.
Ausschreibung für Zentrum für postvirale Erkrankungen
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Die Einrichtung soll für Medizinerinnen und Mediziner, Betroffene und deren Angehörige einen spürbaren Beitrag zu einer besseren Diagnostik und Versorgung leisten.
Die Studie hat den Zeitraum von 1990 bis 2021 im Blick. Zum in diesem Zeitraum festgestellten Anstieg der weltweiten Lebenserwartung trug demnach Rückgang der Todesfälle durch Darminfektionen bei.
Moderna rückt der Entwicklung eines kombinierten Covid-Influenza-Impfstoffs näher. Ein Vakzin hat in einer großen Wirksamkeitsstudie gute Ergebnisse erzielt.
Lauterbach: Mehr Transparenz zu Corona-Protokollen
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Die Protokolle sollen weitestgehend entschwärzt werden. Es solle noch einmal geprüft werden, was unbedingt unleserlich gemacht werden müsse, so der deutsche Gesundheitsminister.
Verhandlungen zu Pandemie-Abkommen in entscheidender Phase
Die Verhandlungen über ein internationales Abkommen zur Vorbeugung von Pandemien sind in die entscheidende Phase gegangen. Noch bis Donnerstag wird am WHO-Hauptsitz in Genf über den Vertragstext verhandelt, der Ende Mai von der Weltgesundheitsversammlung verabschiedet werden soll.
Fast drei Viertel der Österreicher befürworten Impfungen
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Die Einstellung zu Impfungen korreliert markant mit Bildung, Parteiaffinität und Einkommen: So ist die Ablehnung unter Personen mit einem Netto-Haushaltseinkommen bis 1.500 Euro deutlich häufiger als unter jenen mit über 3.000 Euro.
Mann mit 217 Covid-Impfungen – Immunsystem arbeitet „völlig normal“
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Bisher war unklar, welche Auswirkungen eine Hypervakzinierung hat. Manche Forscher gehen davon aus, dass die Abwehrzellen durch Gewöhnungseffekte weniger schlagkräftig werden. Bei dem Betroffenen ist das jedoch nicht der Fall.
Berliner Forscher verglichen in der Studie die Wirksamkeit des Nasenspray-Impfstoffs mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty. In Muskeln zu verabreichende Impfstoffe haben demnach nur eine begrenzte Fähigkeit, robuste Immunreaktionen in den oberen Atemwegen auszulösen.
Doppelt so viele ME/CFS-Betroffene durch Covid befürchtet
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Rund 80.000 Menschen in Österreich leiden am Chronischen Fatigue Syndrom. Laut MedUni Wien könnte sich diese Zahl verdoppeln. Das Problem: Es fehlt an Behandlungsansätzen.
Rauch schaltete wegen Paxlovid-Schwund Finanzprokuratur ein
Gesundheitsminister Rauch fordert den Nachweis, wo Tausende Packungen des teuren Corona-Medikaments geblieben sind. Die Apotheken machen "Abrechnungsmodalitäten" für den Schwund verantwrtlich. Für Rauch ist diese Argumentation nicht nachvollziehbar.,
Zentrum für postvirale Erkrankungen wird ausgeschrieben
Die Einrichtung soll Forschung betreiben und Gesundheitspersonal bei komplizierten Fällen beraten. Im Februar wird eine europaweite Ausschreibung erfolgen.