x-tention entwickelt Gesundheitsportal für NÖ-Landesgesundheitsagentur

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Autor: Scho

Der auf den Gesundheitsbereich spezialisierte österreichische Software-Entwickler x-tention hat den Zuschlag für ein umfassendes Digitalisierungsprojekt der Niederösterreichischen Landesgesundheitsagentur (NÖ LGA) erhalten: Eine solche Plattform ist wesentlicher Bestandteil des Landes-Gesundheitsplans „2040+“. Das Ziel: Durch die Plattform sollen alle Einrichtungen der NÖ LGA miteinander vernetzt werden. Zudem sollen die Patientenkommunikation sowie die Zusammenarbeit mit externen Gesundheitsdienstleistern verbessert werden. Mit rund 28.000 Mitarbeitenden in Landes- und Universitätskliniken sowie Pflege- und Betreuungszentren in ganz Niederösterreich versorgt die NÖ LGA mehr als drei Millionen Patienten pro Jahr. Das Gesundheitsportal soll Patienten, Bewohner sowie deren Vertreter in den Behandlungsprozess integrieren und den Datenaustausch mit externen Partnern – etwa niedergelassenen Zuweisern oder Organisationen wie Notruf NÖ – ermöglichen.

Der Dienst beinhaltet dabei konkrete Tools für alle Beteiligten: Digitale Terminvereinbarungen, die Durchführung von Teleambulanzen, die Übermittlung von medizinischen Informationen sowie die Verwaltung von Frage- und Aufklärungsbögen. Auch Funktionen zur Nachsorge, wie Erinnerungen, die Datenübermittlung von Wearables oder Medikationen, sind Teil. Darüber hinaus bietet die Plattform zuweisenden Ärzten die Möglichkeit zur Verwaltung von Terminen und der Befundübermittlung. Ein besonderer Fokus liege dabei auf einer benutzerfreundlichen Oberfläche, heißt es in einer Aussendung.

Als „Leuchtturmprojekt für die digitale Gesundheitsversorgung in Österreich“ bezeichnet Bernhard Kronsteiner, Geschäftsführer von x-tention, das Projekt. Ziel sei es, eine „moderne Plattform“ zu schaffen, „die Patienten aktiv in den Behandlungsprozess einbindet und dabei höchste Sicherheitsstandards erfüllt“. Der Digitalisierungs-Dienstleister x-tention wird dabei laut Aussendung nicht nur die Lieferung und technische Implementierung der Plattform leisten, sondern auch „das umfassende Customizing, die Integration in bestehende IT-Landschaften sowie die laufende Betreuung und Wartung und die kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung an neue Technologien und Anforderungen“.

Aus einer Reihe an Projekten mit verschiedenen Universitätskliniken und Klinikverbünden in Österreich und Deutschland hat x-tension ausgiebige Erfahrungen in dem Feld. mit. Und so werde auch die niederösterreichische Plattformarchitektur auf international anerkannten Standards wie IHE, HL7 und FHIR basieren, heißt er seitens des Unternehmens. Eine modulare Systemarchitektur ermögliche zudem eine flexible Erweiterbarkeit.

(red.)

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