18. Europäischen Gesundheitskongress München: Faszination Gesundheitswesen

+++ Kein Ende der Hitzerekorde: Heiße Debatten zu brennenden Fragen beim EGKM +++

Alle reden von Künstlicher Intelligenz, besonders im Gesundheitswesen – auch auf dem Europäischen Gesundheitskongress München wird die KI ganz heiß gehandelt. Wo wird sie Einzug halten? Wen wird sie ersetzen? Wird sie uns bevormunden? Kann sie Menschen gefährlich werden? Brennende Fragen beim diesjährigen EGKM im September. Prof. Dr. Dr. h.c. Ilona Kickbusch, Beraterin bei der Weltgesundheitsorganisation WHO, spricht zu den Chancen der KI für die Gesundheitsversorgung im internationalen Rahmen. Lorena Jaume-Palasí, Gründerin der The Ethical Tech Society, analysiert Algorithmen in ethischer Hinsicht. Dr. Gottfried Ludewig, der Digitalisierungsstratege des Bundesgesundheitsministeriums, und sein österreichisches Pendant, Dr. Clemens Martin Auer, erläutern, was sich beide Länder von der KI erhoffen.

Eine erhitzte Diskussion wird nicht zu verhindern sein, wenn drei Top-Entscheider, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft Dr. Gerald Gaß als Leistungserbringer, DAK-Chef Andreas Storm als Kostenträger und Siemens-Healthineers-Boss Dr. Stefan Schaller als industrieller Innovator, diskutieren: „Wie lassen wir die Zukunft in unser Gesundheitswesen rein?“. Ein heißes Eisen packt auch der Genetiker Prof. Dr. Dragan Primorac, ehemals kroatischer Wissenschaftsminister, an, indem er der Frage nachgeht, ob Unsterblichkeit bereits eine Vision der nächsten Generation sein könnte – befragt von Prof. Dr. Jörg F. Debatin, dem Leiter des vom Bundesgesundheitsministerium eingerichteten Health Innovation Hubs.

Zumindest warmherzige Empfehlungen für die Bundesregierung dürfte Dr. Paul de Raeve, Generalsekretär der European Federation of Nurses Associations, mitbringen, wenn er vorträgt, wo die Pflegeausbildung in Deutschland im europäischen Vergleich steht. Und als glühender Verfechter intensiver Reformen präsentiert Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Bundesbeauftragter für Pflege, einen „Lösungskoffer für die Pflege“.

Kein Ende der Hitzerekorde: Rund 150 Referenten, die zu den Vordenkern im Bereich der Gesundheitsversorgung gehören, werden die Köpfe der Zuhörer zum Rauchen bringen – mit Themen wie: Wettbewerb und Wettbewerbsrecht in der GKV, Krankenhäuser der Zukunft, Fortschritte in der Onkologie, Selbstbestimmungsrecht pflegebedürftiger Menschen, Krankenhaushygiene, disruptive Businessmodelle für Krankenkassen, Empowerment für die Pflege und Reformbaustelle Reha. Mehr zum Programm unter… Lesen Sie hier weiter!

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