70 Prozent Beteiligung: SeneCura treibt Klimaprojekt voran

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Autor: Scho

Die SeneCura Gruppe treibt ihre Klima-Initiative voran. Rund 70 Prozent der geeigneten Einrichtungen der Gruppe hätten bereits nachhaltige Maßnahmen systematisch in ihren Alltag integriert, hieß es am Freitag in einer Aussendung – darunter Rehazentren, Therapiezentren und Pflegeeinrichtungen. Demnach zeige die Initiative zur Förderung klimafreundlicher Gesundheitseinrichtungen „deutliche Fortschritte“. Viele Häuser von SeneCura und OptimaMed hätten den Prozess erfolgreich abschließen können oder befänden sich aktuell in der Umsetzungsphase. Der Rahmen des Projekts umfasst Gebäude- und Energieversorgung, Grünräume, Mobilität, Beschaffung und Lieferketten, Ressourcen- und Abfallmanagement sowie Ernährungssysteme und Bewusstseinsbildung.

Das Projekt „Beratung klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen“ wird durch die Agenda Gesundheitsförderung finanziert und im Auftrag des Sozialministerium von der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) begleitet. Gestartet wurde das Projekt 2023. Ziel sei es, so SeneCura per Aussendung, „Klimaschutz systematisch im Alltag von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen zu verankern“. Bei SeneCura hätten bereits 30 Häuser den Prozess erfolgreich durchlaufen, weitere elf würden derzeit intensiv an der Umsetzung ihrer Maßnahmen arbeiten; bei OptimaMed seien zehn Einrichtungen bereits abgeschlossen, drei weitere befänden sich in der Projektphase.

Man sehe, dass „dieser Weg Wirkung zeigt“, so SeneCura-Geschäftsführer Anton Kellner. Die bisherigen Erfahrungen seien äußerst positiv.

Im Rahmen des Projekts werden mit Experten zentrale Handlungsfelder analysiert und weiterentwickelt. Auf Basis der Analyse entsteht für jede Einrichtung ein individueller Klima-Aktionsplan mit konkreten Zielen und Maßnahmen. Ergänzend erhalten die Häuser eine Treibhausgasbilanz für ihre Scope-1- und Scope-2-Emissionen – Grundlage für weitere Nachhaltigkeitsinitiativen und zukünftige Berichtspflichten.

„Durch die Umsetzung konkreter Maßnahmen können Einrichtungen Ressourcen und Energie und damit Kosten sparen und gleichzeitig ein gesundheitsförderndes Umfeld für betreute Menschen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen“, so Ruperta Lichtenecker, Abteilungsleiterin der Gesundheit Österreich GmbH.

(red.)

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