Intensivmedizin in Frontnähe: Rheinmetall erhält Großauftrag
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Autor: Scho
Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall hat von der Bundeswehr einen Großauftrag über die Lieferung von geschützten Sanitätseinrichtungen für den Einsatz in Frontnähe erhalten. In ihnen sollen verletzte Soldaten notfallchirurgisch und intensivmedizinisch versorgt werden können, wie das Unternehmen in Düsseldorf berichtete.
Jede der Sanitätseinrichtungen besteht aus elf Fahrzeugen mit dazugehörigen Multifunktionscontainern. Die erste Einrichtung soll 2029 ausgeliefert werden. „Die Systeme sind unter anderem für die deutsche Brigade in Litauen vorgesehen“, erklärte ein Sprecher.
Foto: Bundeswehr/Christian Arndt
Während eines Einsatzes bleiben diese Container auf den Fahrzeugen. „Schwerstverletzte können so in Frontnähe versorgt werden“, hieß es. Im Hinblick auf Mobilität und Schutz stehe bisher kein vergleichbares System in der NATO zur Verfügung, so Rheinmetall.
Über die Lieferung hat Rheinmetall im September einen Rahmenvertrag mit dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr geschlossen. Er habe einen Wert von mehr als 300 Millionen Euro.
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