Generikakonzern Sandoz wächst dank Biosimilars-Geschäft

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Autor: Scho

Ein starkes Geschäft mit biotechnologisch hergestellten Nachahmerpräparaten hat dem Schweizer Generikakonzern Sandoz zum Jahresauftakt Rückenwind verliehen. Der Umsatz der ehemaligen Novartis-Tochter stieg im ersten Quartal um 11 Prozent auf 2,76 Mrd. Dollar (2,4 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Währungsbereinigt ergab sich ein Plus von 3 Prozent. Wachstumsmotor war das Geschäft mit Biosimilars – günstigeren Nachahmerversionen biologischer Medikamente.

Im Geschäft mit den Biosimilars kletterten die Erlöse währungsbereinigt um 18 Prozent auf 853 Mio. Dollar, angetrieben vor allem von Neueinführungen in Nordamerika. Das klassische Generika-Geschäft, zu dem auch der deutsche Arzneimittelhersteller Hexal gehört, verzeichnete dagegen einen leichten Rückgang.

Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte Sandoz die Prognose. Das Management rechnet weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich sowie einer Ausweitung der operativen Gewinnmarge. Einen nennenswerten Umsatzbeitrag aus einer möglichen Markteinführung von generischem Semaglutid erwartet Sandoz im laufenden Jahr jedoch nicht. Semaglutid ist der Wirkstoff der populären Abnehmspritze Wegovy sowie des Diabetes-Medikaments Ozempic des dänischen Herstellers Novo Nordisk.

(APA/Reuters/red.)

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