In den vier Spitälern der Gesundheit Burgenland sind 2025 mehr Patientinnen und Patienten behandelt worden. 35.289 Personen wurden stationär aufgenommen, was einem Plus von 0,36 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht. 183.066 ambulante Behandlungen bedeuteten einen Anstieg von 8,22 Prozent, hieß es am Montag in einer Aussendung zum Geschäftsbericht 2025.
20.577 Operationen wurden in den Spitälern durchgeführt und 948 Geburten verzeichnet. Die Umsatzerlöse stiegen von 309,4 auf 337,9 Millionen Euro, hielt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) fest. Aus dem Landesbudget zahle man jährlich 200 Millionen Euro für den Betrieb der Kliniken.

Doskozil sieht in dem Geschäftsbericht eine Bestätigung für seine Gesundheitspolitik. „Die Menschen werden älter, der medizinische Bedarf steigt und unsere Kliniken werden immer stärker in Anspruch genommen“, betonte er. Gesundheit Burgenland-CEO Florian Schlechtleitner freute sich, dass die Pflegestellen vollständig besetzt seien. Das sei „angesichts des österreichweiten Fachkräftemangels alles andere als selbstverständlich“, meinte er.
Insgesamt stehen in den vier Spitälern in Kittsee, Oberwart, Oberpullendorf und Güssing 633 Betten zur Verfügung. 2.792 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren 2025 dort beschäftigt. Die Verweildauer der Patienten betrug durchschnittlich 4,64 Tage.
(APA/red.)


