Finale: Am zweiten und zugleich letzten Tag des 16. Österreichischen Gesundheitswirtschaftskongresses standen die Ergebnisse der Diskussionen und Vorträge aus den vier Themenstreams im Mittelpunkt. Die zentralen Erkenntnisse der abschließenden Ergebnis-Session lesen Sie hier im Überblick.
Ein wirksamer Kongress ist mehr als die Summe seiner Vorträge: In der großen Ergebnis-Session führen wir die Resultate aus allen vier Themenstreams zusammen, diskutieren sie mit Auditorium und Podium und konkretisieren nächste Schritte für die gemeinsame Arbeit im Gesundheitswesen.

Kurzimpulse aus den vier Themenstreams: WIR.K.S.A.M – Wir könnten sicher auch mehr …
… produktiv arbeiten
Gisela Ernst
Universität Wien / Haslinger Nagele Rechtsanwälte, Rechtswissenschaftlerin, Rechtsanwaltsanwärterin
… Abläufe anders gestalten
Roland Schaffler
Kongresspräsidium
… verbindlich kooperieren
Gerald Fleisch
Vorarlberger Krankenhaus-BetriebsgmbH, Geschäftsführer
… Menschen verantwortlich beteiligen
Maria Kletečka-Pulker
Danube Private University, Head of the Research Centre Patient Safety and
Anschließend Podiumsdiskussion
Katharina Reich
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Leiterin der Sektion VII –“Öffentliche Gesundheit”
Moderation:
Romana Ruda
Kongresspräsidium
Zusammenfassung von Romana Ruda:
Den Anspruch von Wirksamkeit hat Präsidium auch an den Kongress selbst gelegt, daher Ergebnis-Session, im Rahmen derer die Resultate und Insights aus allen vier Themenstreams zusammengeführt und diskutiert werden.
Das „konkret ins Tun kommen“ zählt zu den größten Herausforderungen für alle Beteiligten. Es braucht Zuständigkeit & Gestaltungsmöglichkeit, Expertise & Entscheidungsfreudigkeit, Mut & Kreativität, Beharrlichkeit & diplomatisches Geschick. Daher diskutieren wir die Ergebnisse mit einer Person, auf die all diese Eigenschaften zutreffen: Katharina Reich.
G. Ernst zu Stream #1 – produktiv arbeiten & G. Fleisch zu Stream #3 – verbindlich kooperieren:
- Arbeitsproduktivität ist enorm wichtiger Faktor für Wohland einer Nation
- Effizienzsteigerung durch Digitalisierung ist versorgungsstrategische Notwendigkeit
- Leadership! Es darf nicht an einzelnen Personen scheitern
- Transparenz und Vergleichbarkeit
- Neue Kooperationsmodelle, v.a. PPP-Modelle
- Es braucht den Willen zu Konsequenz
- Gesundheitsberufe haben die Bereitschaft, mehr Verantwortung zu übernehmen bzw. die rechtlichen Möglichkeiten zu leben
- Es braucht Anreize für qualitativen Output, sowohl für Patient:innen als auch für Health Professionals
- KPIs könnten diese Anreize messbar machen
- Erhöhte Kooperation zwischen Krankenanstalten-Trägern kann zu Skalierungseffekten führen
- Ausbau von 1450
- Gesundheitskompetenz als wichtige Stellschraube
- Keine Überregulierung, sondern wechselseitiges Vertrauen und „einfach mal tun“
- Das WIR in Wirksam wird hervorgestrichen; es kann sohin nur gemeinsam funktionieren
- Im Fokus steht die öffentliche Medizin
- Kooperation wird in Spitälern vorgelebt, um Synergien zu nutzen; hier gibt es Good Practices
- Umgang mit Mitarbeiter:innen im Gesundheitswesen ist wesentlicher Hebel für mehr Wirksamkeit
R. Schaffler zu Stream #2 – Abläufe anders gestalten >> hier geht es zur Zusammenfassung
M. Kletečka-Pulker zu Stream #4 – Wirksame Beteiligungskultur: Potenziale und Rezepte >> hier geht es zur Zusammenfassung
Über die Autorin:
Mag.a Romana Ruda, MA, MBA
Romana Ruda wurde am 23. Jänner 1978 in Wien geboren. Das Studium der Rechtswissenschaften absolviert sie an der Universität Wien, es folgten Masterstudien in Führung, Politik & Management (FH Campus Wien) sowie in Digital Transformation (FH BFI Wien).
Tätigkeiten nach Ausbildung:
Juristin Abteilung Vertragspartner Spitäler | Hauptverband der österr. Sozialversicherungsträger | März 2003 – August 2003
Projektleiterin Abteilung Gesundheitsförderung und Prävention | Hauptverband d. österr. Sozialversicherungsträger | August 2003 – April 2008
Stellvertretende Abteilungsleiterin IT-Organisation | Hauptverband d. österr. Sozialversicherungsträger | April 2008 – Jänner 2014
Referentin des Bundesministers | Bundesministerium f. Gesundheit | Jänner 2014 – Juli 2014
Leiterin Abteilung Versorgungsmanagement & Netzwerkmanagerin Competence Center Integrierte Versorgung d. Sozialversicherung | Österreichische Gesundheitskasse (vormals Wiener Gebietskrankenkasse) | August 2014 – April 2022
Managing Director | Future Health Lab GmbH | Mai 2022 – aktuell


