AUVA startet Testlauf für flexibles Arbeitszeitmodell

Ein neues Arbeitszeitenmodell soll Pflegekräften eine flexible Zeiteinteilung ermöglichen. Eine zentrale Herausforderung dabei: Das Ausfallsmanagement.
Ein neues Arbeitszeitenmodell soll Pflegekräften eine flexible Zeiteinteilung ermöglichen. Eine zentrale Herausforderung dabei: Das Ausfallsmanagement.
Laut Volkshilfe-Sozialbarometer wollen 88 Prozent, dass mehr Geld für Pflege aufgewendet wird.
Die Maßnahme soll Zeichen des Respekts sein und mit 1. Jänner 2026 in Kraft treten. Der Pensionsantritt mit 60 Jahren wird möglich, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden.
Gemeinsam mit dem Pflegeunternehmen Senecura arbeitet der Verein "All for Ukraine" an einem Projekt zur Eingliederung ukrainischer Pflegefachkräfte in den Arbeitsmarkt.
Die ersten 41 Auszubildenden wurden am Montag am IMC Krems begrüßt, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) sprach von einem "historischen Moment".
Pflegeberufe seien "sehr erfüllend" und außerdem sicher, so Bundesrettungskommandant Gerry Foitik. Von der Politik fordert er den Ausbau von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Für den zuständigen Minister Martin Kocher (ÖVP) haben "die Einführung des Pflegestipendiums und der Pflegelehre wesentlich zu diesem Anstieg beigetragen".
Laut Schätzungen fehlen mindestens 20.000 Ärzte und 70.000 Krankenpfleger im öffentlichen Gesundheitswesen.
Diese erschreckend hohe Rate an Betroffenen könnte durch eine hohe Anzahl an gewaltvollen Vorfällen gegenüber Pflegekräften erklärt werden.
Gefordert wird eine Aufstockung bis zu einer Verdoppelung der Förderhöhe. Derzeit könnten sich nur rund zehn Prozent der Betroffenen selbst die günstigeren Angebote leisten.
Das Pflegestipendium soll als zentrale Maßnahme zur Deckung des hohen Fachkräftebedarfs in der Pflege dienen. Stipendiaten erhalten mindestens 1.536 Euro monatlich zur Deckung ihrer Lebenshaltungskosten.
Wo beginnen Pflege, Betreuung und Vorsorge und was umfasst der Bereich eigentlich alles? Ein sehr breites Thema, das am zweiten Tag des 14. Gesundheitswirtschaftskongress in Wien intensiv debattiert wurde.
Mehr als 12 Mio. Euro fließen hier etwa heuer in ein entsprechendes Programm. Rund 1.700 Plätze werden damit finanziert. Zielgruppe sind unter anderem Menschen, die sich beruflich verändern wollen oder die auf Arbeitssuche sind.
"Unsere Pflege braucht weitere Pflege", sagte die Generalsekretärin der Caritas Österreich, Anna Parr. Pro Jahr fehlten aktuell 3.000 Ausbildungsplätze.
Dass die Einkommensgrenze seit Einführung vor 17 Jahren noch nie an die Inflation angepasst wurde, sei "völlig unverständlich und nicht länger akzeptabel", so Kostelka.
Im Rahmen des neuen Förderprogramms werden Studienbeiträge refundiert. Ebenso sollen aber auch die Kosten für die Ausstellung von Anerkennungsbescheiden, Bewertungen und Übersetzungen rückerstattet werden.












