Drei führende Innovatoren im Bereich Digital Health – Tieto Caretech, x-tention und Better – sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Ziel sei es, „die nächste Generation offener, patientenzentrierter Gesundheitssysteme voranzutreiben“, hieß es in einer Aussendung. Vereint wolle man „neue Maßstäbe für die Weiterentwicklung von Healthcare-IT“ setzen. Für Herbert Stöger, Gründer und Geschäftsführer von x-tention, ist diese Partnerschaft ein „Game Changer“ für das Gesundheitsökosystem in der DACH-Region“, wie er sagt. Einen „langfristigen Mehrwert für Patienten und Fachkräfte“ macht Roland Petek, Geschäftsführer der Better GmbH, aus. Und Ari Järvelä, Managing Director, Tieto Caretech, sagt über die Partnerschaft: Diese vereine „unsere Stärken“.
Zusammen mit der Bekanntgabe der neuen Partnerschaft stellten die Partner die Lifecare Open Health Suite vor, ein vollständig offenes, modulares Ökosystem, das klinische und betriebliche Daten mithilfe internationaler Standards wie openEHR und FHIR integriert. Die Lifecare Open Health Suite soll Gesundheitseinrichtungen laut Aussendung „echte Wahlfreiheit innerhalb eines offenen Ökosystems“ ermöglichen, das „auf Flexibilität, Zusammenarbeit und langfristige Nachhaltigkeit ausgelegt ist“. Das Ziel dabei ist gleichermaßen Flexibilität wie Daten-Harmonisierung: Die Vermeidung von Anbieterabhängigkeiten, die Reduktion von Interoperabilitätshürden, die Sicherstellung offener Schnittstellen. Gesundheitsorganisationen sollten dazu befähigt werden, Innovationen auch eigenständig voranzutreiben, um so schneller auf regulatorische und technologische Veränderungen reagieren zu können. Dadurch soll es erleichtert werden, neue Anwendungen schnell und sicher zu integrieren.

Tieto Caretech stellt dabei seine Lifecare klinischen Anwendungen bereit, die die grundlegenden Bausteine einer modularen, interoperablen elektronischen Patientenakte bilden. x-tention bringt die Servicekompetenz sowie Expertise im Bereich Interoperabilität ein. Better wiederum stellt die Better-Plattform bereit, ein auf openEHR basierendes klinisches Datenrepository.
In der gesamten DACH-Region stehen Gesundheitsdienstleister zunehmend unter Druck, veraltete IT-Landschaften zu modernisieren, Datensilos aufzubrechen und die Kontrolle über klinische Informationen zurückzugewinnen. „Viele bestehende Krankenhausinformationssysteme sind weiterhin kostenintensiv, monolithisch und wenig anpassungsfähig, was Innovation hemmt und die digitale Transformation verlangsamt“, so die Partner in einer Aussendung.
(red.)


