Warum Tirol Kliniken und Vinzenz Gruppe beim SAP-Umstieg neue Maßstäbe setzen

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Autor: T-Systems
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Wenn digitale Versorgungssicherheit zur strategischen Aufgabe wird: Die Ablöse von SAP-IS-H zählt aktuell zu den wichtigsten Digitalisierungsvorhaben im österreichischen Gesundheitswesen. Die Frage lautet daher nicht mehr, ob gehandelt werden muss, sondern wie.

Während viele Gesundheitseinrichtungen noch Evaluierungen durchführen, haben zwei große österreichische Gesundheitsorganisationen bereits eine klare Entscheidung getroffen: Die Tirol Kliniken sowie die Vinzenz Gruppe – eines der größten privaten Gesundheits- und Sozialunternehmen Österreichs – setzen künftig auf die T-Systems Solution for HealthCare-Lösung (TSHC) als Nachfolgelösung für
SAP IS-H. Damit nehmen sie eine Vorreiterrolle im österreichischen Gesundheitswesen ein – und zeigen, wie sich technologische Transformation mit Versorgungssicherheit verbinden lässt.

T-Systems Austria verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen, beschäftigt rund 90 lokale Health-Expert:innen in Österreich und entwickelt seit über 25 Jahren im Auftrag von SAP die
SAP-IS-H-Landesversionen für Österreich und die Schweiz. Diese Kombination aus Branchen-Know-how, lokaler Präsenz und tiefem Verständnis klinischer Prozesse schafft die Grundlage für einen sicheren und planbaren Übergang in die nächste Generation der Krankenhaus-IT.

Tirol Kliniken: Digitalisierung mit Fokus auf Souveränität

Die Tirol Kliniken zählen zu den größten Gesundheitsbetrieben Österreichs. Mit mehr als 7.200 Mitarbeitenden, mehreren Landeskrankenhäusern und jährlich rund 95.000 stationären Patienten stellt die Organisation einen zentralen Pfeiler der medizinischen Versorgung in Westösterreich dar.

Im Zuge der strategischen Neuausrichtung rund um SAP S/4HANA und „RISE with SAP“ stand die Klinikgruppe vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Der bisherige IT-Dienstleister kündigte an, den SAP-Betrieb aus der EU auszulagern. Für die Tirol Kliniken kam das nicht infrage. Datensouveränität, Stabilität und langfristige Kontrolle sollten weiterhin gewährleistet bleiben.

Die Entscheidung fiel auf T-Systems Austria – als Beratung-, Transformations- und Betriebspartner. Künftig wird die SAP-Landschaft der Tirol Kliniken auf der T Cloud Private von T-Systems Austria in Österreich betrieben. Parallel dazu findet die Ablöse von SAP IS-H durch T-Systems Solution for HealthCare statt.

Besonders entscheidend dabei: Der Übergang erfolgt möglichst reibungslos. Bestehende Prozesse und vertraute Arbeitsabläufe bleiben weitgehend erhalten. Für die Mitarbeitenden bedeutet das in erster Linie Kontinuität im Klinikalltag, für die IT einen ressourcenschonenden Übergang mit minimalem Schulungsaufwand.

„Mit T-Systems Austria haben wir einen erfahrenen SAP-Dienstleister an unserer Seite, der uns im Rahmen seiner Beratung maßgeblich dabei unterstützt hat, den Weg zu RISE with SAP sowie zur Ablöse von SAP IS-H erfolgreich einzuschlagen“, erklärt Mag. Andreas Hlavac von den Tirol Kliniken.

Mihaela Frenzel, Lead Customer Relations Health, bei T-Systems Austria: „Wir freuen uns, die Tirol Kliniken auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Mit T-Systems Solution for HealthCare und T Cloud Private schaffen wir eine stabile, zukunftssichere IT-Basis – effizient, ressourcenschonend und passgenau für den Klinikbetrieb.“

Vinzenz Gruppe: Sicherer IS-H-Umstieg mit Daten- und Planungssicherheit

Auch die Vinzenz Gruppe setzt beim Umstieg auf TSHC. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf technologischer Modernisierung, sondern vor allem auf Planungssicherheit und Risikominimierung.

Denn die Herausforderung ist enorm: Über Jahrzehnte gewachsene SAP-Systeme, individuelle Erweiterungen und hochsensible Gesundheitsdaten müssen in eine neue Systemwelt überführt werden, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.

Gemeinsam mit T-Systems und ATSP entwickelte die Vinzenz Gruppe ein Modell, welches die Komplexität der bestehenden Systemarchitektur reduziert und gleichzeitig interne Ressourcen schont. Ein zentraler Erfolgsfaktor war dabei die Möglichkeit, bestehende Datenstrukturen und kundenspezifische Erweiterungen vollständig zu übernehmen.

„Für die Vinzenz Gruppe ist entscheidend, dass wir unsere gesamten Daten und auch kundenspezifischen Erweiterungen vollständig mitnehmen können“, betont Mag. Otfried Cerwenka, IT-Leiter der Vinzenz Gruppe. „So stellen wir sicher, dass bewährte Abläufe erhalten bleiben und wir uns auf die aktuellen Herausforderungen konzentrieren können.“

TSHC als Fundament für moderne, zukunftsfähige Gesundheits-IT

TSHC versteht sich nicht als bloße technische Ablöse von SAP IS-H. Die Lösung wurde gezielt entwickelt, um Gesundheitseinrichtungen einen zukunftssicheren Übergang in die nächste Generation des digitalen Patientenmanagements zu ermöglichen.

Der große Vorteil: Die funktionale Tiefe von SAP IS-H bleibt weitgehend erhalten. Gleichzeitig wurde die Lösung modernisiert und konsequent weiterentwickelt. Häufig genutzte Funktionen wurden optimiert, selten benötigte reduziert. Das Ergebnis ist ein schlankeres, leistungsfähigeres Feature-Set mit hohem Wiedererkennungswert und nahezu identischer Benutzerführung. Für IT-Abteilungen wiederum bietet
TSHC eine technologisch moderne Basis mit langfristiger Perspektive.

Für das Gesundheitswesen ist zudem das Thema Datensouveränität besonders relevant. TSHC wird als
On-Premise-fähige Lösung konzipiert und kann gleichzeitig cloudfähig betrieben werden. Damit erhalten Gesundheitseinrichtungen maximale Flexibilität bei gleichzeitig hoher Kontrolle über sensible Daten.

Ein Umstieg, der zum Standortfaktor wird

Die Projekte der Tirol Kliniken und der Vinzenz Gruppe zeigen exemplarisch, wie strategisch die Frage der digitalen Infrastruktur im Gesundheitswesen inzwischen geworden ist. Es geht längst nicht mehr nur um Softwaremigrationen. Es geht vielmehr um Versorgungssicherheit, regulatorische Anforderungen, Datenhoheit und die Fähigkeit, künftige Innovationen überhaupt integrieren zu können.

Mit TSHC wird eine Lösung angeboten, die Bewährtes erhält und gleichzeitig den Weg in eine moderne, flexible Gesundheits-IT ebnet. Der Umstieg hat begonnen – und er wird zum entscheidenden Zukunftsthema für den Gesundheitssektor.

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