Evotec erhält Meilensteinzahlung über 10 Mio. US-Dollar

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Beim deutschen Wirkstoffforscher Evotec klingelt die Kasse: Das Unternehmen erhält erneut eine Meilensteinzahlung vom US-Pharmakonzern Bristol Myers Squibb (BMS). Hintergrund sei der Start einer klinischen Studie der frühen Phase I im Rahmen der Partnerschaft mit den Amerikanern, teilte Evotec am Donnerstag in Hamburg mit. BMS zahlt den Hanseaten dafür 10 Millionen US-Dollar (8,7 Millionen Euro).

Die Unternehmen erforschen in der Studie einen gemeinsam entwickelten Wirkstoff zur Behandlung von Patienten, die an einem fortgeschrittenen klarzelligen Nierenzellkarzinom leiden. Ziel sei ein neuer Behandlungsstandard gegen diese Variante, die die häufigste Form von Nierenkrebs sei, hieß es. Bei dem Wirkstoff handelt es sich um einen sogenannten „Molecular Glue Degrader“, der nach Unternehmensangaben durch sein Wirkprinzip zu länger anhaltenden Effekten führen kann als konventionelle Therapeutika.

(APA/dpa-AFX/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Vienna Bone & Growth Center wird Vollmitglied der europäischen Referenznetzwerke

Vienna Bone & Growth Center wird Vollmitglied der europäischen Referenznetzwerke

Internationale Anerkennung für die hoch spezialisierte Wiener Einrichtung zur Erforschung, Diagnose und Behandlung von seltenen Erkrankungen des Knochens

Bionische Prothesen sollen besser fühl- und steuerbar werden
Künstlichen Extremitäten

Bionische Prothesen sollen besser fühl- und steuerbar werden

Forscher der MedUni Wien haben eine neuartige biologische Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine geschaffen,, über die erstmals das Gefühl verlorener Gliedmaßen wieder hergestellt werden kann.

Wien will Darmkrebs von Zuhause aus früh erkennen

Wien will Darmkrebs von Zuhause aus früh erkennen

Wien arbeitet an einem System zur Darmkrebs-Früherkennung. Stuhlproben sollen zu Hause entnommen und eingeschickt werden - nur im Bedarfsfall soll dann eine Koloskopie vereinbart werden.