Der in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätige Reha-Betreiber Vitrea baut seine Einrichtungen aus und hat dafür seit Herbst 2024 bereits mehr als 100 Mio. Euro in die Hand genommen. Mit dem Geld sollen die Digitalisierung verbessert und die Therapien flexibler ausgerichtet werden, heißt es in einer Aussendung.
„Wir müssen das Gesundheitssystem als Ganzes betrachten, nicht Sektor für Sektor. Wer sparen will, muss die Rehabilitation als integrierten Part der Gesundheitsversorgung sehen und die Angebote entsprechend ausbauen aber nicht deckeln“, sagte Vitrea-CEO Klaus Schuster laut Aussendung.

Die Vitrea Gruppe hat insgesamt 80 Einrichtungen mit rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In Österreich sind es 20 Einrichtungen mit 3.000 Mitarbeitenden. Betreut werden in der gesamten DACH-Region rund 220.000 Patientinnen und Patienten im Jahr. Der Umsatz liegt laut Unternehmensangaben bei etwas mehr als 1 Mrd. Euro. In Deutschland ist die Gruppe heuer weiter gewachsen. Im Mai 2026 wurde die Klinik Rabenstein im deutschen Bundesland Hessen mit 190 Mitarbeitenden und 180 Betten übernommen.
Vitrea ist aus den ehemaligen Vamed-Kliniken hervorgegangen, die 2024 an das französische Private-Equity-Unternehmen PAI verkauft wurden. PAI hält 70 Prozent, die restlichen 30 Prozent gehören dem vorherigen deutschen Mehrheitseigentümer Fresenius.
(APA/red.)


