Sehen, was kommt: Innovative Strategien für die Zukunft der Augengesundheit

Lesedauer beträgt 2 Minuten
Autor: URSAPHARM Ges.m.b.H.
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Wer über die Zukunft der Gesundheitswirtschaft spricht, hat meist den demografischen Wandel, Digitalisierung und steigenden Versorgungsdruck im Fokus. Ein Bereich, der bislang noch wenig Aufmerksamkeit erhält, von diesen Entwicklungen aber deutlich spürbar betroffen ist, ist der Bereich der Augengesundheit.

Genau hier setzt das strategische Engagement von Ursapharm an. Das familiengeführte Unternehmen, das vor mehr als 50 Jahren aus einer Apotheke hervorgegangen und mit der Augenheilkunde gewachsen ist, versteht Augengesundheit als langfristige Versorgungsaufgabe. „Augengesundheit ist für uns nicht einfach ein Geschäftsfeld, sondern der Ursprung und Kern unseres Unternehmens“, sagt Ulrike Swoboda, Österreich-Geschäftsführerin von Ursapharm Ges.m.b.H. Gutes Sehen steht für Selbstständigkeit, Arbeitsfähigkeit, Mobilität und Lebensqualität und damit für gesellschaftliche Teilhabe. „Das ist ein Aspekt, der gerade angesichts des demografischen Wandels in den Fokus rücken muss. Wir wünschen uns alle, möglichst lange in den eigenen vier Wänden gesund und selbstständig zu bleiben. Gutes Sehen ist dafür eine zentrale Kompetenz.“

Aus diesem Verständnis leitet Ursapharm eine Strategie ab, die auf Antizipation statt auf Reaktion setzt. Früh wird beobachtet, welche Belastungen und Bedürfnisse künftig an Bedeutung gewinnen und wohin daher die Produktentwicklung gehen muss. „Innovation bedeutet für uns nicht, etwas um der Neuheit willen zu entwickeln. Es bedeutet, wissenschaftlich basiert zu verstehen, was Menschen schon heute brauchen und was sie in Zukunft noch brauchen werden“, so Swoboda. Ein frühes Beispiel für diesen Anspruch war der Verzicht auf Konservierungsmittel in ophthalmologischen Anwendungen. Ursapharm war der erste Anbieter, der konservierungsmittelfreie Augentropfen auf den Markt brachte.

Entscheidend ist heute weniger das einzelne Produkt als die dahinterstehende Strategie, wissenschaftliche Erkenntnis, Alltagstauglichkeit und langfristige Versorgung zusammenzuführen – ein Konzept, das sich als durchaus erfolgreich gezeigt hat.

Ulrike Swoboda, Österreich-Geschäftsführerin von Ursapharm Ges.m.b.H, über den Wunsch, Augengesundheit stärker in der öffentlichen Gesundheitsvorsorge zu verankern: „Schulen, Primärversorgung, Arbeitsmedizin und Arbeitgeber müssten stärker einbezogen werden. Wenn Bildschirmarbeit zum Normalzustand wird, entsteht ein Teil der Belastung am Arbeitsplatz. Betriebliche Gesundheitsförderung wird damit zum Handlungsfeld.“

Dialog über erwartbare Veränderungen

Diese Logik prägt auch die Delphi-Studie „FUTURE SIGHT – A Delphi Outlook on Europe’s ocular health in 2035“, die von der WHU – Otto Beisheim School of Management im Auftrag der Ursapharm Arzneimittel GmbH durchgeführt wurde. 57 Expertinnen und Experten aus Medizin, Wissenschaft, Industrie und Regulierung bewerteten 14 Zukunftsprojektionen zur Augengesundheit in Europa. Die Einschätzungen erfolgten unabhängig und wurden in einem mehrstufigen Verfahren reflektiert. Für Swoboda liegt darin der strategische Wert: „Niemand kann die Zukunft exakt vorhersagen. Aus den Bewertungen lässt sich jedoch ableiten, welche Entwicklungen als besonders wahrscheinlich gelten und worauf sich das Gesundheitssystem, die Versorgung und die Gesellschaft vorbereiten sollten.“

Für Ursapharm ist die Studie damit nicht nur ein Trendradar. Sie schafft eine Grundlage, um Innovation, Aufklärung und den Dialog mit medizinischen Fachgruppen an erwartbaren Veränderungen auszurichte, denn Digitalisierung, alternde Bevölkerung, veränderte Arbeitswelten und neue Lebensgewohnheiten erhöhen zugleich auch den Bedarf an Prävention, Diagnostik und Versorgung.

Besonders deutlich wird das bei der Bildschirmarbeit. Die Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass bis 2035 rund 80 Prozent der Arbeitsplätze in Europa eine dauerhafte visuelle Fokussierung auf Bildschirme oder vergleichbare Displays erfordern. Damit wird Augenbelastung vom individuellen Problem zum arbeitsmedizinischen Thema. Lange Naharbeit und reduzierte Blinzelfrequenz können trockene oder gereizte Augen, visuelle Ermüdung, Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme begünstigen. Für Swoboda ist deshalb entscheidend, nicht erst bei manifesten Beschwerden anzusetzen: „Menschen müssen die Zusammenhänge verstehen und wissen, dass ihre Beschwerden frühzeitig augenärztlich abgeklärt werden sollten, um auch rechtzeitig behandeln zu können.“

Die Prognose der Expertinnen und Experten zur Myopie spricht eine klare Sprache: Bis 2035 könnten mindestens 60 Prozent der unter 30-Jährigen in Europa kurzsichtig sein. Als Treiber gelten intensive Naharbeit, viel Zeit an Smartphones und Tablets sowie zu wenig Aufenthalt im Freien. Für die Gesundheitswirtschaft verweist das auf zwei Herausforderungen: einen wachsenden medizinischen Bedarf und ungleichen Zugang zu Vorsorge. Werden Sehprobleme bei manchen Kindern erst in der Schule erkannt, wird Augengesundheit auch zu einer Frage von Chancengerechtigkeit.

Versorgungsfragen früh erkennen

Hinzu kommt der steigende Versorgungsbedarf in einer alternden Gesellschaft. Die Studienergebnisse deuten darauf hin, dass sich der europäische Markt für Augengesundheit bis 2035 gegenüber 2025 mindestens verdoppelt; die Eintrittswahrscheinlichkeit wird mit 60 Prozent eingeschätzt. Swoboda sieht dieses Wachstum nicht nur als Marktchance, sondern auch als deutliches Signal für veränderte Krankheitslast und Versorgungsrealitäten. „Es geht nicht darum, Bedarf künstlich zu schaffen, sondern reale Bedürfnisse zu erkennen und gute Lösungen anzubieten.“ Gerade bei begrenzten fachärztlichen Kapazitäten gewinnen Früherkennung und Prävention an Bedeutung.

Daraus ergibt sich der gesundheitspolitische Wunsch, Augengesundheit stärker in der öffentlichen Gesundheitsvorsorge zu verankern. „Schulen, Primärversorgung, Arbeitsmedizin und Arbeitgeber müssten stärker einbezogen werden. Wenn Bildschirmarbeit zum Normalzustand wird, entsteht ein Teil der Belastung am Arbeitsplatz. Betriebliche Gesundheitsförderung wird damit zum Handlungsfeld“, ist Swoboda überzeugt.

Für Ursapharm schließt sich damit der Kreis zwischen Unternehmensstrategie und Studienergebnissen: Wissenschaft soll helfen, künftige Versorgungsfragen früh zu erkennen. Innovation wird zur Antwort auf reale gesundheitliche und gesellschaftliche Entwicklungen. Dazu gehören Forschung und Studien ebenso wie Aufklärung, Prävention und der Dialog mit Medizin und Politik. „Die Delphi-Studie zeichnet kein unvermeidbares Zukunftsbild. Sie markiert Handlungsfelder, in denen Entscheidungen heute darüber mitbestimmen, wie hoch der Versorgungsdruck morgen ausfällt. Gute Augengesundheit heißt auch, dass Prävention ein gemeinsamer Auftrag von Herstellern, Medizin, Gesundheitspolitik, Arbeitgebern und der Bevölkerung ist“, bringt es Swoboda abschließend auf den Punkt.

Kontakt:

URSAPHARM Ges.m.b.H.
Inkustraße 1-7, Stiege 7, 2. OG
3400 Klosterneuburg
Telefon: + 43 (0) 2243 260 06
E-Mail: office@ursapharm.at
Internet: www.ursapharm.at

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