Reformpartnerschaft: Koalition verteidigt Gesundheitsreform

Ausgestaltung der geplanten Schiedsverfahren bei Strukturplanung noch offen. Gesundheitsregionen kommen nicht. Kärnten und Burgenland warnen vor "Kahlschlag im ländlichen Raum".
Ausgestaltung der geplanten Schiedsverfahren bei Strukturplanung noch offen. Gesundheitsregionen kommen nicht. Kärnten und Burgenland warnen vor "Kahlschlag im ländlichen Raum".
Finanzierung aus einer Hand kommt nur punktuell - Weniger Teilversorgungsspitäler.
"Weg von teuren Spitalsambulanzen hin zu den kostengünstigeren Fachärzten" - IFES-Studie bescheinigt Fachärzten gutes Zeugnis. 75 Prozent der Befragten finden Wartezeiten angemessen.
14 Milliarden Euro stehen gemäß der im Zuge des Finanzausgleichs im Vorjahr paktierten Gesundheitsreform bis zum Jahr 2028 für Gesundheit und Pflege zur Verfügung. Ein Fokus liegt außerdem auf Impfungen
Besonders auffällig ist der Zuwachs bei Hautärzten: Dort wuchs der Wahlarzt-Anteil von 58 Prozent auf 71 Prozent an. Deutliche Anstiege gab es auch in anderen Fachbereichen.
"Das Gesundheitssystem steht unter extremem Veränderungsdruck", so Harald Katzmair, Direktor von FAS Research. In einer Studie haben 50 Entscheidungsträger Grundprinzipien erarbeitet.
Der Grund: Anders als SVS und BVAEB hat die ÖGK ihren Anteil der ab heuer fließenden 300 Mio. Euro aus dem Finanzausgleich schon vorab mit einberechnet, die damit verbundenen Ausgaben aber nicht. Die anderen beiden Träger warten damit hingegen ab.
Für die vom Bund 100 beschlossenen zusätzlichen 100 Stellen gibt es 530 Bewerber. Diese wolle man gerne halten.
Laut einer neuen Studie aus den USA ist die Privatisierung von Gesundheitseinrichtungen kontraproduktiv: In privatisierten Spitälern stiegt die Anzahl von Komplikationen um 25 Prozent.
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