Weiterhin schwere Mängel in Post-Covid-Versorgung in Österreich

Umfrage unter mehr als 300 Betroffenen: 82 Prozent mit verminderter Lebensqualität, hohe finanzielle Belastungen, zwei Drittel mit Hilfe durch Krankenkassen unzufrieden.
Umfrage unter mehr als 300 Betroffenen: 82 Prozent mit verminderter Lebensqualität, hohe finanzielle Belastungen, zwei Drittel mit Hilfe durch Krankenkassen unzufrieden.
Nach Schätzungen sind in der Steiermark rund 10.200 Menschen betroffen, Erste Umsetzungsschritte sollen im ersten Quartal 2026 erfolgen.
Analyse von US-Wissenschaftern - 460.000 Erkrankungen berücksichtigt - US-Experten raten zur Impfung.
Die Quote der Ablehnungen der Anträge stieg in den letzten Jahren deutlich an, wie aus einer aktuellen Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage hervorgeht. Unklar bleibt, wie viele Anträge von ME/CFS-Betroffenen in den letzten fünf Jahren bei der PVA überhaupt gestellt wurden.
PTX-3-Spiegel bei schwer erkrankten Genesenen auch zehn Wochen nach Infektion deutlich erhöht.
Bisher waren von Patientenvertretern und Experten stets schwere Versorgungslücken beklagt worden.
Umfrage in 34 Staaten: Die am häufigsten verwendete Definition ist "eine andere".
Ströck: Pinggera habe bei einem Gespräch im Zusammenhang mit ME/CFS-Patienten von "Trittbrettfahrern" und "Scharlatanen" gesprochen. Der PVA-Chef weist Behauptungen zurück.
Veränderte Entzündungsmarker und gestörte Darmbarriere festgestellt. Die Betroffenen waren vor der Infektion überwiegend jung und gesund.
Das Referenzzentrum der MedUni Wien hat Handlungsanleitungen für Diagnose und Therapie herausgegeben.
Personen, die wegen einer Covid-Infektion im Spital behandelt wurden, haben auch noch nach 30 Monaten ein signifikant höheres Risiko, weitere schwere gesundheitliche Probleme zu entwickeln. Gefordert wird eine langfristige Nachsorge.
Als erstes Bundesland in Österreich hat Salzburg im vergangenen Herbst eine Anlaufstelle für ME/CFS-Patientinnen beschlossen. Bis die Einrichtung tatsächlich verfügbar ist, könnte aber noch einige Zeit vergehen
Neben einer Stabilisierung der Patienten kann mit einer solchen Behandlung in vielen Fällen auch eine Verschlechterung der Erkrankungen verhindert werden.
Das Fazit aus fünf Jahren Pandemie: Österreich hat noch einige Hausaufgaben zu machen. Viele Fragen tun sich im Zusammenhang mit Wissenschaftsskepsis, Des- und Fehlinformationen und rund um den Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt auf.
Ohne "Transparenz", die Weitergabe von Informationen und Zusammenarbeit könne die Welt künftigen Pandemien nicht angemessen begegnen, so die WHO.
Virologe Florian Krammer und Epidemiologe Gerald Gartlehner über Fortschritte, Rückschritte und Stillstände in Sachen Covid.
Zu Beginn der Pandemie hatten Studien und einige Berichte darauf hingewiesen, dass Hydroxyquloroquin bei der Behandlung von Covid-19 helfen könnte. Auf den Hype war dann auch der damalige US-Präsident Donald Trump aufgesprungen.
Schätzungen gehen von einer Verdoppelung der Fallzahlen infolge der Covid-Pandemie und 80.000 Betroffenen in Österreich aus.
In Österreich gehe man von bis zu 80.000 Menschen mit ME/CFS aus, viele in Folge einer Corona-Infektion.
Ein entsprechender Antrag der Grünen ist im zuständigen Landtagsausschuss einstimmig beschlossen worden. Offen ist, ob die Stelle bei den Salzburger Landeskliniken (SALK) oder außerhalb angesiedelt wird.
Empfohlen wird bessere Diagnostik, spezialisierte Anlaufstellen, verbesserte soziale Absicherung, Gutachter-Schulungen, mehr Forschung.
Die Österreichische Gesellschaft für ME/CFS sowie andere Patientinnen-Vertreter hatten in jüngerer Vergangenheit wiederholt auf Probleme bei der sozialen Absicherung von ME/CFS-Patienten aufmerksam gemacht.
Die Unterstützung wird über den Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds WWTF erteilt, Gelder kommen aber auch von privater Seite.
Die MedUni hatte im Rahmen eines EU-weiten Vergabeverfahrens den Zuschlag erhalten. Die auf Erkrankungen wie ME/CFS oder Long-Covid spezialisierte Einrichtung soll in den kommenden Wochen die Arbeit aufnehmen.
Long Covid zieht wirtschaftliche Folgen von weltweit rund einer Billion Dollar nach sich. Das entspricht rund einem Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung.
Für Genesene bedeute das, dass ihr Immunsystem möglicherweise nicht mehr optimal reagiert. Daraus könnte sich eine Erklärung für Long-Covid ableiten lassen.
Der Leitfaden der MedUni Wien soll für eine bessere Versorgung von Betroffenen sorgen. Geboten werden klare Ansatzpunkte zu Diagnostik, Krankheitsmanagement und Therapieansätzen sowie zu Versorgungsangeboten und Pflege.
Nach wie vor fehlt es an Wissen über die Symptomatik und Therapien. Die Med Uni Graz will dem nun mit einem neuen Ausbildungsschwerpunkt begegnen.
Eine neue Publikation fasst den aktuellen Wissensstand zusammen und bietet Leitlinien zu Diagnostik und Therapie, bietet aber auch Einen Überblick über mögliche zukünftige Entwicklungen.
Das Nationale Referenzzentrum für Postvirale Syndrome muss neu ausgeschrieben werden. Der Grund: Die Ausschreibung war nur national veröffentlicht worden.
Long Covid-Spezialist und Neurowissenschafter David Putrino geht mit der Debatte darüber, inwieweit derartige Syndrome überhaupt somatische Ursachen haben, hart ins Gericht.


























